Geldstrafe für Greta Thunberg wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde wegen „Ungehorsams gegenüber der Polizei“ bei einer Protestaktion in Schweden zu einer Geldstrafe verurteilt.

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Die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Aktivisten der Umweltgruppe ‚Geleceği Geri Kazanın‘ (Rettet die Zukunft) hatten im vergangenen Monat bei einer Protestaktion die Straße blockiert, als Öltanker versuchten, den Hafen von Malmö zu erreichen. Die Aktivisten wurden daraufhin von der Polizei gewaltsam aus dem Gebiet entfernt.

Wie die BBC berichtet, musste sich Thunberg vor Gericht verantworten, da sie sich trotz polizeilicher Aufforderung geweigert hatte, den Ort zu verlassen. Thunberg, die die Vorwürfe vor Gericht zurückwies, wurde zur Zahlung von 2.500 Schwedischen Kronen (etwa 6.500 Türkische Lira) verurteilt.

ZWEITE VERURTEILUNG

Nur Stunden nach dem Urteil nahm Thunberg an einer weiteren Straßenblockade teil und wurde erneut von der Polizei von der Autobahn getragen. Die 20-jährige Aktivistin wurde insgesamt zu einer Geldstrafe von 4.500 Schwedischen Kronen (11.472 Lira) verurteilt. Damit wurde Thunberg innerhalb von drei Monaten zum zweiten Mal wegen desselben Delikts schuldig gesprochen und mit einer Geldstrafe belegt.

In einer Pressekonferenz nach dem Urteil sagte Thunberg: „Es gibt kein Gesetz, das uns vor der Gier derjenigen schützt, die uns langfristig in den Abgrund treiben wollen. Wir jungen Menschen wollen nicht zusehen, wie uns unsere Zukunft genommen wird.