Geldstrafe für umweltverschmutzendes Unternehmen in Bolu

Bei Inspektionen durch die Direktion für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel in Bolu wurden gegen drei Unternehmen Verwaltungsstrafen in unterschiedlicher Höhe verhängt.

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Laut einer Erklärung der Provinzdirektion für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel wurde dem Unternehmen nach einer "Geruchsmessung" im Schlachthof einer Geflügelproduktionsanlage in der Nähe des Dorfes Doğancı gemäß dem entsprechenden Artikel des Umweltgesetzes eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 38.000 Lira auferlegt.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass gegen dieselbe Fabrik eine Geldstrafe von 464.580 Lira verhängt wurde, da die im Juli am Ausgang der Kläranlage des Schlachthofs entnommenen Kontrollproben nicht den geforderten Standards entsprachen. Zudem wurde mitgeteilt, dass am Ausgang der Abwasserreinigungsanlage der Geflügelfabrik in der Nähe des Dorfes Vakıfgeçitveren ein kontinuierliches Abwasserüberwachungssystem (SAİS) installiert wurde.

Darüber hinaus wurde in der Erklärung berichtet, dass gegen die Anlage, die in dieser Woche eine Geldstrafe von 3.484.704 Lira erhielt, weil sie Abwässer ohne vorherige Reinigung in den Bach geleitet hatte, eine weitere Geldstrafe von 929.170 Lira verhängt wurde, nachdem das SAİS im Juli und August festgestellt hatte, dass Abwässer ohne ausreichende Reinigung eingeleitet wurden.

PROBEERGEBNISSE DER ABWASSERREINIGUNGSANLAGE DER BRUTSTÄTTE

In der Erklärung hieß es weiter, dass gegen die zum selben Unternehmen gehörende Brutstätte eine Verwaltungsstrafe von 464.585 Lira verhängt und Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet wurde, da die am 26. Juli am Ausgang der Abwasserreinigungsanlage entnommenen Proben negative Ergebnisse lieferten. Zudem wurde mitgeteilt, dass die Inspektionen bezüglich des Unternehmens im Bezirk Gerede, gegen das bereits zuvor eine Geldstrafe von 2.323.136 Lira verhängt und Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet worden war, andauern.

Des Weiteren wurde mitgeteilt, dass dem Unternehmen eine Verwaltungsstrafe von 1.393.755 Lira auferlegt wurde, da die im Rahmen des Antrags auf Umweltgenehmigung an drei aufeinanderfolgenden Tagen vom 8. bis 10. Juli 2024 am Ausgang der Kläranlage entnommenen Proben die Grenzwerte im Durchschnitt nicht einhielten und dieser Verstoß in den letzten 3 Jahren bereits zweimal zuvor aufgetreten war.

In der Erklärung wurde zudem angegeben, dass aufgrund einer schriftlichen Mitteilung der Polizeidienststelle des Bezirks Dörtdivan gegen Personen, die auf einer Fläche von 73.400 Quadratmetern im Stadtteil Çavuşlar Stoppelfelder verbrannten, eine Verwaltungsstrafe von 141.951 Lira verhängt wurde.