Geomagnetischer Sturm für heute angekündigt: Auswirkungen auf Strom, Internet und Telefonie möglich!

Eine außergewöhnliche Aktivität auf der Sonne am 10. Mai hat einen geomagnetischen Sturm der Klasse G4 ausgelöst, der in der US-Stadt Charlotte als der stärkste der letzten 20 Jahre registriert wurde. Die NASA hat ein Foto der gewaltigen Sonneneruption veröffentlicht. Dies könnte Mobilfunknetze, das Internet, GPS-Satelliten und Stromleitungen beeinträchtigen.

12punto

Die US-amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) hat einen heftigen geomagnetischen Sturm auf der Sonnenoberfläche registriert.

Die NOAA warnt vor möglichen Störungen bei elektronischen Geräten und in Stromnetzen.

Geomagnetische Stürme entstehen durch die Wechselwirkung zwischen dem Magnetfeld der Erde und Sonnenwinden. Sie können technologische Infrastrukturen wie GPS beeinträchtigen und sogar Kommunikationssysteme wie Funkfrequenzen und Satellitenoperationen stören.

HIER IST DIE ERUPTION AUF DER SONNE

Die NASA hat ein Foto der gewaltigen Sonneneruption veröffentlicht.

Die größte Eruption auf der Sonne seit 2017 wurde am 15. Dezember 2023 vom Solar Dynamics Observatory der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde (NASA) aufgenommen; damals wurde mitgeteilt, dass die Eruption die Funksignale auf der Erde vorübergehend außer Kraft gesetzt hatte.Laut NASA erzeugen Eruptionen auf der Sonnenoberfläche starke Energiewellen, die nicht nur Funkfrequenzen, Stromnetze und Navigationssignale gefährden, sondern auch ein Risiko für Raumfahrzeuge und Astronauten darstellen.

Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass in den US-Bundesstaaten Alabama und Nordkalifornien aufgrund des Sturms Polarlichter zu beobachten sein könnten. Sie erinnerten an den heftigen geomagnetischen Sturm auf der Sonnenoberfläche im Jahr 2005 und betonten, dass solche Ereignisse selten seien.

Es wurde festgestellt, dass der geomagnetische Sturm, der durch die Eruptionen auf der Sonne verursacht wurde, von einer "großen, komplexen Sonnenfleckengruppe" namens "Region 3664" ausgeht, die eine Fläche von der 16-fachen Größe der Erde einnimmt.

WARNUNG VOR MÖGLICHEN AUSWIRKUNGEN

In der Erklärung der NOAA wurde auf die möglichen Auswirkungen des auf die Erde zusteuernden Sturms hingewiesen. Es wurde vermerkt, dass "weit verbreitete Probleme bei der Spannungsregelung auftreten können" und es bei Satelliten in der Umlaufbahn zu "Problemen bei der Reibung, der Nachführung und der Orientierung" kommen könnte.

Es wurde darauf hingewiesen, dass der Sturm zu Störungen bei Satellitennavigationssystemen und Funkempfängerfrequenzen führen kann, stundenlange Ausfälle möglich sind oder einige ähnliche Geräte möglicherweise gar nicht mehr funktionieren.