Krise in Bursa: Nur noch 7 Tage Wasser übrig, Unterbrechungen beginnen
Aufgrund des gefährlich niedrigen Wasserstands in den Staudämmen von Bursa wurde berichtet, dass die Stadt nur noch über Trinkwasser für eine Woche verfügt. Während die Füllrate des Doğancı-Staudamms auf 6,81 Prozent gesunken ist, ist der Nilüfer-Staudamm vollständig ausgetrocknet. Zusammen mit dem Wasser aus dem Çınarcık-Staudamm wurde die allgemeine Füllrate mit 3,34 Prozent gemessen.
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Bursa steht aufgrund der Dürre der letzten Jahre vor einer ernsten Wasserkrise. Im Doğancı-Staudamm, der den Wasserbedarf der Stadt mit über 3 Millionen Einwohnern deckt, ist die Füllrate auf 6,81 Prozent gesunken. Der Nilüfer-Staudamm ist hingegen vollständig ausgetrocknet. Die Wasser- und Kanalisationsverwaltung der Stadt Bursa (BUSKİ) gab bekannt, dass täglich 110 Tausend Kubikmeter Wasser aus dem Çınarcık-Staudamm in die Trinkwasseraufbereitungsanlage Dobruca geleitet werden. Doch selbst mit dieser Unterstützung blieb die Füllrate des Trinkwassers der Stadt bei 3,34 Prozent.
Der Bürgermeister der Stadt Bursa, Mustafa Bozbey, erklärte, dass sich die Wasserressourcen in einem kritischen Zustand befänden und auch ein erheblicher Rückgang des Grundwassers zu verzeichnen sei. Bozbey sagte: "Ein Großteil des Wasserbedarfs unserer Stadt wurde durch die Doğancı- und Nilüfer-Staudämme gedeckt. Aufgrund der Dürre hat sich dieses Verhältnis jedoch geändert. Derzeit werden 50 Prozent des Bedarfs aus Staudämmen, 15 Prozent aus Quellwasser und 35 Prozent aus Tiefbrunnen von BUSKİ gedeckt. Dass der Grundwasserspiegel von 10 Metern auf 250 Meter gesunken ist, zeigt, wie schwer die Dürre die Bursa-Ebene getroffen hat."
WASSERUNTERBRECHUNGEN BEGINNEN
Nachdem die Füllraten in den Staudämmen ein kritisches Niveau erreicht haben, wird BUSKİ mit geplanten Wasserunterbrechungen beginnen. Im Stadtzentrum und in den Bezirken werden 10 Tage lang tägliche Wasserunterbrechungen von 12 Stunden durchgeführt.