Mikroplastik-Kontrollen des Ministeriums im Mittelmeer: 47,6 Millionen Lira Strafe für 23 Anlagen

Das Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel hat nach Vorwürfen über Mikroplastikverschmutzung im Mittelmeer in 5 Provinzen Inspektionen durchgeführt.

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Das Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel hat nach Vorwürfen über Mikroplastikverschmutzung in den Meeren und an den Küsten der Mittelmeerregion Inspektionen eingeleitet und gegen 23 Anlagen ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 47 Millionen 599 Tausend Lira verhängt.

Die seit dem 1. Juli von den Ministeriumsteams durchgeführten Serienkontrollen wurden in Adana, Antalya, Hatay, Mersin und Muğla intensiviert. Zusätzlich zu den Kontrollen der Provinzdirektionen begannen auch die Inspektionsteams der Zentrale des Ministeriums mit Untersuchungen in Abfallrecyclinganlagen und Abwasserreinigungsanlagen in Adana und Mersin.

Nach Vorwürfen über Mikroplastikverschmutzung an den Mittelmeerküsten wurden die Kontrollen verstärkt.

142 Anlagen, die als potenziell stark umweltbelastend eingestuft wurden, wurden in den Inspektionsplan aufgenommen. In diesem Rahmen wurden seit dem 27. Juli 39 Inspektionen durchgeführt.

Bei der Kontrolle der Seyhan-Abwasserreinigungsanlage, die der Wasser- und Kanalisationsverwaltung der Stadtverwaltung Adana (ASKİ) untersteht, wurde festgestellt, dass ein Teil des Abwassers ohne Zuleitung zur Kläranlage und ohne Durchlaufen des Reinigungsprozesses eingeleitet wurde.

Während darauf hingewiesen wurde, dass gegen dieselbe Anlage bereits im vergangenen Jahr wegen eines ähnlichen Verstoßes eine Strafe verhängt wurde, erhielt ASKİ diesmal ein Bußgeld in Höhe von 5 Millionen 874 Tausend Lira.

Gegen insgesamt 7 Betriebe, darunter die Seyhan-Abwasserreinigungsanlage, bei denen Verstöße gegen die Umweltgesetzgebung festgestellt wurden, wurden Bußgelder in Höhe von insgesamt 20 Millionen 732 Tausend Lira verhängt. Das Ministerium teilte mit, dass die Kontrollen in der Region fortgesetzt werden.