Mikrozonierung in 23 Provinzen durchgeführt, um 'katastrophenresistente Städte zu schaffen'

Das Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel hat nach den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş am 6. Februar 2023 die Mikrozonierungsstudien auf einer Fläche von rund 200.000 Hektar in 23 Provinzen abgeschlossen.

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Das Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel setzt seine Arbeiten fort, um Siedlungsgebiete im Hinblick auf mögliche Katastrophenrisiken präzise zu identifizieren und für die Bebauung geeignete Zonen festzulegen. In diesem Rahmen führt die Generaldirektion für Raumplanung vor der Festlegung von Siedlungsgebieten Mikrozonierungsstudien durch, um zu bewerten, ob die Flächen für eine Bebauung geeignet sind.

ARBEITEN IN TUNCELİ DAUERN AN

Nach den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş am 6. Februar 2023 wurden in 23 Provinzen, darunter Hatay, Malatya, Bingöl, Düzce und Kocaeli, Mikrozonierungsstudien auf einer Fläche von etwa 200.000 Hektar abgeschlossen. Darüber hinaus laufen in Tunceli weitere Mikrozonierungsarbeiten, um katastrophenresistente Städte zu errichten.

In Tunceli, das auf aktiven Verwerfungslinien liegt und wo bei den Erdbeben 1.700 Gebäude schwer beschädigt wurden, werden die Mikrozonierungsarbeiten auf einer Fläche von 6.200 Hektar fortgesetzt. Mit diesen an 8 verschiedenen Punkten durchgeführten Studien werden die Katastrophenrisiken in den Bezirken ermittelt sowie die Grenzen von Gebieten mit Erdrutsch- und Steinschlaggefahr festgelegt.

Der Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel, Murat Kurum, erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account: "Für katastrophenresistente Städte identifizieren wir durch Mikrozonierungsstudien in Risikogebieten sichere Siedlungsflächen. Zudem stärken wir unseren Gebäudebestand durch den Bau neuer Gebäude mit der TOKİ."