Panik in Ordu wegen der 'Marmorierte Baumwanze'! Sie dringen massenhaft in Häuser ein
Arslan Soydan, Vorstandsmitglied des türkischen Landwirtschaftskammerverbandes (TZOB), erklärte, dass die Marmorierte Baumwanze, die Haselnüssen und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen schweren Schaden zufügt und sich innerhalb eines Jahres um das 300-fache vermehren kann, in der Region für erhebliche Probleme sorgt und nun in Häuser, Ställe und auf Balkone eindringt, um dort zu überwintern.
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Die Marmorierte Baumwanze, die vor allem Haselnüsse und andere landwirtschaftliche Produkte schwer schädigt, für die menschliche Gesundheit jedoch keine Gefahr darstellt, sucht sich nach Ende des Sommers geschützte Orte wie Häuser oder Lagerhallen, um dort zu überwintern. In den letzten Tagen wurden die Wanzen in Ordu vermehrt gesichtet, insbesondere in den Bezirken Fatsa und Perşembe sowie in Altınordu, Ünye und Gülyalı. Nach der Haselnussernte stoßen die Erzeuger nun häufig auf diese Insekten.
Die Marmorierte Baumwanze, die eine Lebensdauer von einem Jahr hat und durch landwirtschaftliche, mechanische sowie Fallen-Methoden bekämpft wird, kann sich durch ihre Eier um das bis zu 300-fache vermehren.
SIE DRINGEN ZUR ÜBERWINTERUNG IN HÄUSER EIN
Arslan Soydan, Vorstandsmitglied des türkischen Landwirtschaftskammerverbandes, erklärte, dass die Marmorierte Baumwanze, die seit 2017 in der Schwarzmeerregion auftritt, besonders nach der Haselnussernte häufig anzutreffen sei. Soydan sagte: „Die Spritzsaison für Haselnüsse im Frühjahr 2023 verlief aufgrund der starken Regenfälle nicht optimal. Die Wanzen treten vor allem in den Regionen Fatsa und Perşembe auf, werden aber auch in den Bezirken Ünye, Altınordu und Gülyalı gesichtet. In den letzten Tagen sind sie vermehrt in Häusern aufgetaucht, da sie dort überwintern wollen. Sie versuchen, in jede Lücke zu gelangen, etwa unter Hausdächer, in Scheunen oder auf Balkone.“
„WIR PLANEN EINE FLÄCHENDECKENDE BEKÄMPFUNG“
Soydan betonte, dass die Bürger kontinuierlich informiert würden und eine gemeinschaftliche Bekämpfung notwendig sei: „Derzeit müssen Scheunen, Häuser und Balkone behandelt werden. Da die Wanzen mittlerweile überall präsent sind, müssen alle unsere Institutionen an einem Strang ziehen. Wir streben an, so schnell wie möglich eine flächendeckende Bekämpfung umzusetzen“, erklärte er.
Soydan wies darauf hin, dass die Marmorierte Baumwanze vor allem Haselnüssen, aber auch allen anderen landwirtschaftlichen Produkten schweren Schaden zufüge: „Ich hoffe, dass wir die Population so weit wie möglich reduzieren können. Sobald sich die Wanzen erst einmal eingenistet haben und den Winter überstanden haben, werden sie im Frühjahr in die Haselnussplantagen einfallen. Sie schädigen nicht nur Haselnüsse, sondern richten auch an Kiwis und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen erheblichen Schaden an. Unsere Erzeuger sollten nicht in Panik geraten, wir müssen die bestmögliche Bekämpfung durchführen“, so Soydan.
Soydan betonte, dass sich die Marmorierten Baumwanzen, die eine Lebensdauer von einem Jahr haben, sehr schnell vermehren, und fügte hinzu:
„Sie haben eine sehr schnelle Vermehrungsrate; aus den etwa 25 bis 30 Eiern, die sie ablegen, entstehen fast 300 Insekten. Sie haben eine lange Lebensdauer von bis zu einem Jahr. Sie sind sehr widerstandsfähig, haben kaum Probleme mit Sauerstoffmangel oder Nahrungsmangel und können vom Winter bis zum Frühjahr ohne Nahrungsaufnahme überleben. Da sie zudem einen üblen Geruch absondern, werden sie von anderen Lebewesen gemieden. Die Bürger müssen sie vernichten. Je mehr wir vernichten, desto weniger werden wir im Frühjahr sehen.“
(SK-ŞG-E)