Studie: Steigende Ozeantemperaturen beschleunigen das Abschmelzen von Gletschern

Forscher in Großbritannien gehen davon aus, dass steigende Ozeantemperaturen das Abschmelzen von Gletschern und den daraus resultierenden Anstieg des Meeresspiegels an einen unumkehrbaren Punkt bringen könnten.

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In einer Studie des nationalen britischen Polarforschungsinstituts "British Antarctic Survey" wird darauf hingewiesen, dass steigende Ozeantemperaturen zu einer Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs und des Gletscherabschmelzens führen könnten.

In der Untersuchung wird dargelegt, dass dieser Prozess dadurch ausgelöst wird, dass Wasser in das Innere des Gletschers eindringt, und zwar an den Stellen, an denen der Gletscher die Meeresoberfläche berührt. Das eindringende Wasser verstärke nicht nur das Schmelzen, sondern löse den Gletscher auch vom Meeresboden.

Die Studie legt nahe, dass dieser Faktor, der das Schmelzen beschleunigt, langfristig den Anstieg des Meeresspiegels verstärken könnte.

Es wird betont, dass der Temperaturanstieg diesen Prozess nicht nur beschleunigen, sondern das Abschmelzen der Gletscher und den Anstieg des Meeresspiegels an einen unumkehrbaren Punkt bringen könnte. Sollte der aktuelle Zustand anhalten, werde der Anstieg des Meeresspiegels in den kommenden Jahrhunderten weiter zunehmen, so die Studie.

Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" veröffentlicht.