Überschwemmungen in Kasachstan: Notstand in 20 Regionen
Aufgrund der Überschwemmungen in Kasachstan wurden rund 16.000 Menschen, darunter 6.000 Kinder, evakuiert; in 20 Regionen wurde der Notstand ausgerufen.
İHA
Die Überschwemmungen, die durch die Schneeschmelze infolge steigender Temperaturen sowie durch starke Regenfälle in den westlichen, nördlichen und östlichen Regionen Kasachstans ausgelöst wurden, halten an. In den betroffenen Gebieten dauern die Evakuierungsmaßnahmen weiter an.
Das kasachische Ministerium für Notstandssituationen teilte mit, dass der Wasserstand in den westlichen Landesteilen leicht zurückgegangen sei, während in den zentralen, nördlichen und östlichen Gebieten ein starker Anstieg der Flusspegel beobachtet werde.
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Auswirkungen der Überschwemmungen in 5 Regionen weiterhin spürbar seien und in 20 Regionen der Notstand ausgerufen wurde.
16.000 MENSCHEN EVAKUIERT
In der Mitteilung des Ministeriums hieß es: "In den Regionen Aktöbe, Westkasachstan und Kostanay halten die schwierigen Bedingungen an. Die Such- und Rettungsarbeiten in diesen Gebieten dauern an. Während der gesamten Flutperiode wurden fast 16.000 Menschen evakuiert, davon sind 6.000 Kinder."
Zudem wurde vermerkt, dass in den Notstandsgebieten Freiwillige die Bevölkerung unterstützen und die Überwachungsarbeiten an Dämmen und Flüssen fortgesetzt werden.