Töten Sie diesen Käfer auf keinen Fall! Strafe beträgt 557.000 TL
Der Hirschkäfer (Lucanus cervus), der aufgrund seines Aussterberisikos auf der „Roten Liste“ steht und unter Schutz gestellt wurde, wurde im Bezirk Feke in Adana gefilmt. Wer diese seltene Art vorsätzlich tötet oder illegal mit ihr handelt, muss mit einer Geldstrafe von 557.212 TL rechnen.
İHA
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Der Hirschkäfer, dessen Vorkommen in der Türkei in den Amanos-Bergen in Hatay bekannt ist, der eine entscheidende Rolle für das ökologische Gleichgewicht spielt und häufig in wissenschaftlichen Studien erwähnt wird, tauchte diesmal in einem Dorfhaus im Bezirk Feke in Adana auf. Diejenigen, die dieses recht große Lebewesen mit seinen fingerdicken Geweihen sahen, waren zunächst erstaunt. Die lokale Bevölkerung nennt dieses interessante Tier „gehörnte Ameise“.
Diese Art, die ein Teil des natürlichen Lebens ist, ist nicht nur wegen ihres physischen Erscheinungsbildes wichtig, sondern auch wegen ihrer Funktion im Waldökosystem. Die Generaldirektion für Naturschutz und Nationalparks setzt ihre Bemühungen zum Schutz der Art und zur Vergrößerung ihrer Lebensräume fort. Der Hirschkäfer hilft beim Abbau organischer Stoffe unter der Erde und sorgt so für die Erneuerung des Bodens; in dieser Hinsicht fungiert er quasi als stiller „Landwirt“ der Natur.
Es ist verboten, diese Art, die mit ihrem Geweih und ihrem massiven Körper vom gewohnten Bild eines Käfers abweicht, zu verletzen oder sie ohne Genehmigung aus der Natur zu entnehmen und mit ihr zu handeln. Die Geldstrafe für Verstöße gegen diese Regeln wurde auf genau 557.212 TL festgelegt. Andererseits wurde der Hirschkäfer in Japan bereits als Haustier gehalten, und einige Arten wurden unter Sammlern sogar für astronomische Summen zwischen 15.000 und 100.000 Dollar verkauft.
DIE LOKALE BEVÖLKERUNG NENNT IHN ’GEHÖRNTE AMEISE’
Emine Çağlar, die im Bezirk Feke auf diesen ungewöhnlichen Käfer stieß, äußerte sich wie folgt:
"Im Sommer kommt dieser Käfer immer in unser Haus. Wir können ihn nicht mit der Hand anfassen, er klammert sich fest. Leute von außerhalb haben Angst, aber wir Dorfbewohner sind daran gewöhnt. Abends kommt er eher zum Licht. Wir nennen ihn 'gehörnte Ameise'. Es stellte sich heraus, dass sein eigentlicher Name Hirschkäfer ist. Solchen Käfern darf man nicht schaden, man muss sie mögen, man darf sie nicht töten. Sie tun einem nichts. Wenn er sich an der Hand festklammert, lässt er nicht so leicht los, aber man muss ihn wieder in die Natur entlassen, ohne ihm wehzutun."