Warum blieb die Zahl der Todesopfer bei dem schweren Erdbeben auf Kamtschatka begrenzt?

Das Erdbeben der Stärke 8,8 auf der Halbinsel Kamtschatka erregte Aufmerksamkeit, da es nur wenige Todesopfer forderte. Prof. Dr. Naci Görür führt dies auf erdbebensichere Städte zurück.

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Der Geowissenschaftler Prof. Dr. Naci Görür äußerte sich in den sozialen Medien zu dem Erdbeben der Stärke 8,8, das sich auf der russischen Halbinsel Kamtschatka ereignete.

Görür betonte, dass die trotz der Stärke des Bebens begrenzte Zahl an Todesopfern und Schäden auf die erdbebensichere Bauweise in der Region zurückzuführen sei.

In seiner Erklärung sagte Görür: "Auf Kamtschatka ereignete sich heute eines der größten Erdbeben des letzten Jahrhunderts.

Doch die Zahl der Todesopfer und das Ausmaß der Zerstörung blieben äußerst begrenzt. Dies führt uns einmal mehr vor Augen, wie wichtig erdbebensichere Städte sind.

Länder wie Japan, Russland und die USA priorisieren eine solche Bauweise in Erdbebengebieten. Wir sollten einen ähnlichen Ansatz verfolgen," so seine Worte.

Görür wies darauf hin, dass bei einem ähnlichen Erdbeben in der Türkei mit großen Verlusten zu rechnen wäre, und sagte: "Wir wollen keine Orte, an denen wir nur ein Dach über dem Kopf haben, sondern Orte, an denen unsere Sicherheit gewährleistet ist."

Diese Äußerungen haben die Debatte über Erdbebensicherheit in der Türkei erneut entfacht.