Wasserstand in den Staudämmen von Istanbul schlägt Alarm
Die Füllmenge der Staudämme in Istanbul ist in den letzten sechs Monaten von 66 Prozent auf 20 Prozent gesunken; die unzureichenden Niederschläge sorgen für Besorgnis.
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Die Lage der Wasserressourcen in Istanbul wird zunehmend kritisch. Nach Angaben der Wasser- und Kanalisationsverwaltung von Istanbul (İSKİ) sank die Füllmenge der Staudämme in der Stadt von 66,23 Prozent am 30. Juni auf 20,09 Prozent zum Stand vom 18. November. Dieser Rückgang ist auf unzureichende Niederschläge zurückzuführen.
Unter den Staudämmen weist der Elmalı-Staudamm mit 51,51 Prozent die höchste Füllmenge auf, während der Wasserstand im Kazandere-Staudamm mit 2,34 Prozent den niedrigsten Wert erreichte. Auch der Pabuçdere-Staudamm befindet sich mit 4,24 Prozent auf einem kritischen Niveau.
Nach den Daten der İSKİ vom 18. November stellen sich die Füllmengen der Staudämme in Istanbul wie folgt dar:
- Alibey-Staudamm: 12,92 %
- Büyükçekmece-Staudamm: 22,78 %
- Darlık-Staudamm: 29,87 %
- Elmalı-Staudamm: 51,51 %
- Istrancalar-Staudamm: 18,62 %
- Kazandere-Staudamm: 2,34 %
- Pabuçdere-Staudamm: 4,24 %
- Sazlıdere-Staudamm: 20,31 %
- Terkos-Staudamm: 23,37 %
- Ömerli-Staudamm: 18,33 %
Experten warnen, dass sich die Wasserknappheit in Istanbul weiter verschärfen könnte, falls die Niederschläge weiterhin ausbleiben.