Zutrittsverbot für die Insel mit den gefährlichsten Schlangen der Welt
Die brasilianische Insel Ilha da Queimada Grande, die eine der tödlichsten Schlangenarten der Welt beherbergt, ist nun vollständig für Zivilpersonen gesperrt.
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Die etwa 145 Kilometer vor der Südostküste Brasiliens im Atlantischen Ozean gelegene Insel Ilha da Queimada Grande, im Volksmund als "Schlangeninsel" bekannt, wurde aufgrund der dort herrschenden hohen Gefahr für die Öffentlichkeit gesperrt. Nach aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen und Sicherheitsberichten wurde das Verbot für zivile Besucher offiziell in Kraft gesetzt.
Der Ort ist berühmt für die Goldene Insel-Lanzenotter, die ausschließlich in dieser Region vorkommt. Experten schätzen, dass auf der Insel zwischen 2.000 und 4.000 dieser seltenen Schlangen leben. Messungen zeigen, dass die Anzahl der Schlangen pro Quadratmeter eine ernsthafte Bedrohung für das menschliche Leben darstellt.
NACH EINEM SCHLANGENBISS TRITT DER TOD INNERHALB EINER STUNDE EIN
Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass das Gift der Goldenen Insel-Lanzenotter weitaus schneller wirkt als das verwandter Arten auf dem Festland. Aufgrund der geografischen Isolation der Insel ist eine medizinische Notfallversorgung nahezu unmöglich. Eine Person, die von einer Schlange gebissen wird, kann ohne Behandlung innerhalb einer Stunde sterben.
Der offiziellen Erklärung zufolge wurde der Zugang zur Insel, der künftig unter der Aufsicht der Marine des Landes stehen wird, drastisch eingeschränkt. Nur Biologen oder Ökologen, die wissenschaftliche Forschung betreiben wollen, sowie Soldaten, die mit der Wartung des Leuchtturms auf der Insel beauftragt sind, dürfen die Insel mit einer Sondergenehmigung betreten. Aufgrund der gesundheitlichen Risiken ist es für alle diese Teams zwingend erforderlich, einen professionellen Arzt mitzuführen.
Diese neuen Maßnahmen zielen sowohl auf den Schutz des Ökosystems der Insel als auch auf die Sicherung von Menschenleben ab.