Erklärung der İYİ Parti zu Van! 'Wahlen müssen wiederholt werden'

Poyraz erklärte, dass die Wahlen in Van wiederholt werden müssten, nachdem dem DEM-Partei-Kandidaten Abdullah Zeydan das passive Wahlrecht entzogen und das Mandat dem AKP-Kandidaten übertragen wurde.

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Der Abgeordnete der İYİ Parti für Antalya, Uğur Poyraz, äußerte sich zu der Entscheidung, dem DEM-Partei-Kandidaten für das Bürgermeisteramt, Abdullah Zeydan, nach dessen Sieg bei den Wahlen zur Stadtverwaltung von Van das passive Wahlrecht zu entziehen und das Mandat stattdessen dem AKP-Kandidaten zu übertragen.

Es wurde darauf hingewiesen, dass die Entscheidung zur Aberkennung der Rechte von Zeydan, der bei den Kommunalwahlen am 31. März mit 55,51 Prozent der Stimmen die Stadtverwaltung von Van gewonnen hatte, zugunsten des AKP-Kandidaten Abdulahat Arvas, der 27,15 Prozent der Stimmen erhielt, ausgelegt wurde.

Poyraz betonte, dass der Respekt vor dem Wählerwillen für die Demokratie und den Rechtsstaat unerlässlich sei, und wies auf die rechtlichen Fehler bei den Wahlen zur Stadtverwaltung von Van sowie auf die Vernachlässigung des Prozesses hin, in dem das Gericht die zuvor entzogenen Rechte eines Kandidaten wiederhergestellt hatte.

Poyraz erklärte dazu:

„Die getroffene Entscheidung ist zweifellos falsch. Der vom Staatsanwalt gestellte Antrag auf ‚schriftliche Anweisung‘ ist sowohl in verfahrensrechtlicher als auch in inhaltlicher Hinsicht juristisch korrekt. Die Aufgabe der aus Richtern bestehenden Hohen Wahlbehörde (YSK) und der ihr unterstellten Wahlausschüsse besteht darin, die rechtliche Situation der Kandidaten zu prüfen und auf dieser Grundlage über die Zulassung der Kandidaten zu entscheiden; es scheint, dass sie in diesem Fall ihre Pflichten nicht ordnungsgemäß erfüllt haben. Das Ergebnis, dass der Wille der Wähler in unserer Provinz Van missachtet wurde, ist auf die Pflichtverletzungen und die mangelnde Wahrnehmung der Verantwortung durch das Gericht und den Wahlausschuss zurückzuführen.

„ES IST EIN RAUB DES WÄHLERWILLENS“

Da das Fachgebiet der derzeitigen Regierung und ihrer Kader die Vergabe von Ausschreibungen ist, suchen sie auch für dieses bei den Wahlen entstandene Problem nach Lösungen, die den Praktiken bei Ausschreibungen ähneln. Den Wählerwillen zu ignorieren und das Mandat dem zweitplatzierten Kandidaten zu geben, so als würde man den Zuschlag bei einer Ausschreibung an den zweitbesten Bieter vergeben, ist ein Raub des Wählerwillens.

FORDERT NEUWAHLEN

Unsere rechtliche Auffassung ist, dass Fehler der Justizorgane nicht instrumentalisiert werden dürfen, um den Wählerwillen auszuhebeln. Deshalb müssen die Wahlen zum Bürgermeister der Stadtverwaltung in Van wiederholt werden. Die Parteien sollten erneut mit ihren Kandidaten antreten, die die Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Wahl erfüllen. Das daraus resultierende Ergebnis muss dann von allen als eine Notwendigkeit der Demokratie akzeptiert werden.“