Kritische Wahlanalyse! 'İmamoğlu könnte als natürlicher Oppositionsführer wahrgenommen werden'

Der Journalist Murat Yetkin erklärte, dass der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, im Falle eines Sieges bei den Kommunalwahlen am 31. März zum "natürlichen Oppositionsführer" werden könnte.

12punto

Der Journalist und Autor Murat Yetkin schrieb, dass die Kommunalwahlen am 31. März zu den ungerechtesten und ungleichsten Wahlen in der Geschichte der Türkei zählten und betonte: "Besonders in Istanbul. Es scheint, als habe Präsident Tayyip Erdoğan den gesamten Staatsapparat mobilisiert, um die Wiederwahl des CHP-Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, zu verhindern. Von Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş über Außenminister Hakan Fidan bis hin zu Innenminister Ali Yerlikaya, der für die Sicherheit der Wahlurnen zuständig ist, und Justizminister Yılmaz Tunç, der für die Wahlsicherheit verantwortlich ist – die gesamte Regierung ist in einer Mobilisierung zur Unterstützung des AK-Partei-Kandidaten Murat Kurum."

WAS BEDEUTET DAS FÜR DAS POLITISCHE KLIMA?

Yetkin fasste zusammen, was ein Wahlsieg von Ekrem İmamoğlu für das politische Klima in der Türkei bedeuten würde: "Sollte İmamoğlu trotz dieser Hindernisse gewinnen, würde dies dazu führen, dass er in der Wahrnehmung der Massen als der natürliche Oppositionsführer angesehen wird, der es mit Erdoğan aufnehmen kann."