Mehmet Altınöz zur Lage in Gaza: „Wären wir an der Macht gewesen...“

Die britische Nachrichtenagentur Reuters hat eine Analyse zu den Kommunalwahlen am 31. März 2024 veröffentlicht. Zudem äußerte sich Mehmet Altınöz, stellvertretender Vorsitzender der Yeniden Refah Partisi und Kandidat für das Bürgermeisteramt in Istanbul, zu den Angriffen Israels auf den Gazastreifen.

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Reuters hat eine Analyse zu den Kommunalwahlen veröffentlicht, die in drei Tagen stattfinden werden.

In der Analyse wird darauf hingewiesen, dass sich der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und der Istanbuler Kandidat der AKP, Murat Kurum, ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern.

Der Analyse zufolge schwinden Erdoğans Hoffnungen, da die Unterstützung für die Yeniden Refah Partisi aufgrund ihrer Haltung gegenüber Israel im Gaza-Krieg zunimmt.

„WÄREN WIR AN DER MACHT GEWESEN, HÄTTE ISRAEL GAZA NICHT ANGREIFEN KÖNNEN“

„Regierungsnahe Medien berichten über Erdoğans Wahlkampfveranstaltungen, während die Kundgebungen der Opposition eingeschränkt werden“, heißt es in der Analyse, in der zudem betont wird, dass Erdoğans Hoffnungen aufgrund der wachsenden Unterstützung für die Yeniden Refah Partisi infolge ihrer Haltung zum Gaza-Krieg schwinden.

Mehmet Altınöz, stellvertretender Vorsitzender der Yeniden Refah Partisi und Kandidat für das Bürgermeisteramt in Istanbul, äußerte sich gegenüber Reuters zu diesem Thema.

Die Einschätzung von Altınöz lautet wie folgt:

„Wären wir als Yeniden Refah Partisi an der Macht gewesen, hätte Israel Gaza nicht angreifen können“, sagte Altınöz und fügte hinzu: „Die Türkei wird derzeit leider wirtschaftlich nicht gut geführt. In der Außenpolitik gibt es sehr gravierende Zickzack-Kurse. Das wird von unserem Volk nicht gutgeheißen.

Nehmen wir zum Beispiel Gaza. Es ist für die Bürger unmöglich, die Gaza-Politik der Regierung zu akzeptieren... Seit sechs Monaten werden dort Menschen massakriert, getötet, es findet ein Völkermord statt. Trotzdem ergreift die Regierung der Republik Türkei, die Führung der Türkei, die als Anführerin der islamischen Welt gilt, leider keine Maßnahmen. Tatsächlich stammen die Stacheldrähte, die derzeit um die Al-Aqsa-Moschee gezogen werden, um Muslime daran zu hindern, die Al-Aqsa-Moschee zu betreten, aus der Türkei.“