MHP-Abgeordneter hatte ihn als ‚FETÖ-Anhänger‘ bezeichnet! CHP-Stadtratskandidat: Ich hatte nie ein öffentliches Amt inne
Die Kommunalwahlen im Bezirk Pınarbaşı in Kayseri wurden auf Einspruch der MHP hin annulliert. Der MHP-Abgeordnete für Kayseri, Baki Ersoy, äußerte sich zu den Vorfällen in der Wahlnacht sowie zu Aufnahmen, die ihn zeigen sollen, wie er in der Wahlnacht den Vorsitzenden Richter des Wahlausschusses beleidigt.
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Der MHP-Abgeordnete Ersoy behauptete, dass die Ereignisse in der Wahlnacht von Yusuf Başok, einem ehemaligen Unteroffizier, der angeblich wegen FETÖ-Verbindungen entlassen wurde, provoziert worden seien. Ersoy behauptete zudem, dass der Angriff auf seine Person ebenfalls von Yusuf Başok verübt worden sei, den er als FETÖ-Anhänger bezeichnete.
ANTWORT VON BAŞOK AN ERSOY
Yusuf Başok, der Stadtratskandidat der CHP für Pınarbaşı, reagierte auf die Anschuldigungen des MHP-Abgeordneten Baki Ersoy gegen ihn.
Başok erklärte, dass Ersoys Behauptung, er sei ein „wegen FETÖ entlassener Unteroffizier“, völlig unwahr und frei erfunden sei. Er betonte: „Ich war nicht einen einzigen Tag als Unteroffizier tätig, noch hatte ich jemals ein öffentliches Amt inne; ein Ausschluss aus dem öffentlichen Dienst ist daher gar nicht möglich. Doch genau wie sie fingierte Gründe erfunden haben, um die von uns gewonnene Wahl annullieren zu lassen, haben sie auch dieses völlig aus der Luft gegriffene Szenario über mich in Umlauf gebracht. Die staatlichen Archive sind offen, was die Verleumdung gegen mich betrifft; eine einfache Überprüfung meiner Person würde diese Lüge zweifelsfrei widerlegen. Diejenigen jedoch, die nach einer Rechtfertigung für die beschämenden Bilder suchen, die sie in der Wahlnacht geliefert haben, versuchen nun, sich durch solche Verleumdungen gegen mich reinzuwaschen.“
Yusuf Başok äußerte die Erwartung, dass die Entscheidung des Bezirkswahlausschusses zur Wiederholung der Wahlen vom Provinzwahlausschuss aufgehoben werde. Er sagte: „Selbst wenn diese fehlerhafte Entscheidung nicht vom Provinzwahlausschuss korrigiert wird, so wird sie vom Hohen Wahlausschuss (YSK) aufgehoben werden. Trotz aller Mängel glaube ich daran, dass die Türkei ein Rechtsstaat ist. Die Gerechtigkeit wird siegen, auch wenn es spät ist.“