Systemfehler-Skandal bei E-Devlet

Ein technisches Problem im E-Devlet-Portal kurz vor den Nachwahlen in der Türkei am 7. Juni führte dazu, dass Tausende Bürger, die gar nicht wahlberechtigt waren, Informationen zu ihren Wahllokalen angezeigt bekamen. Der Fehler wurde von den Behörden in kurzer Zeit behoben.

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Am 7. Juni 2026 finden in den Ortschaften Yolüstü und Çevrecik im Landkreis Reşadiye (Tokat), in Bağtaşı im Landkreis Almus, in Kuşçu im Landkreis Yeşilyurt, in Tekke (Gümüşhane) sowie in der Gemeinde Mustafapaşa im Landkreis Ürgüp (Nevşehir) Nachwahlen statt. Zudem werden an 345 verschiedenen Orten Wahlen für Dorfvorsteher (Muhtar), Gemeinderatsmitglieder und Ältestenräte durchgeführt.

Kurz vor den Wahlen erlebten Bürger, in deren Region gar keine Wahlen stattfinden, eine große Überraschung, als sie auf dem Abfragebildschirm für Wahllokale Informationen zu ihrem angeblichen Wahlort sahen. Zahlreiche Personen waren verwirrt, als sie über E-Devlet ihre Schulen und Wahlnummern angezeigt bekamen.

HINTER DEM FEHLER STECKTE EIN TECHNISCHES PROBLEM

Während erklärt wurde, dass dieser kurzzeitig aufgetretene Zustand auf eine technische Störung zurückzuführen sei, wurde der Systemfehler infolge der Warnungen von Vertretern des Hohen Wahlrats (YSK) und Verantwortlichen politischer Parteien behoben. Die Daten der nicht wahlberechtigten Bürger wurden im System korrekt angepasst, um weitere Verwirrung zu vermeiden.

Während der Nachwahlprozess in der Türkei andauert, sorgte die kurzzeitige Störung der digitalen Infrastruktur für Verwirrung bei Nutzern und Wählern. Der YSK empfahl den Wählern, das System erneut zu prüfen, um die korrekten Informationen einzusehen.