13 Zivilisten bei Rebellenangriff in der Demokratischen Republik Kongo getötet

In der Provinz Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo haben Rebellen Zivilisten angegriffen. Bei dem Angriff kamen 13 Zivilisten ums Leben.

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In der Provinz Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind bei einem Angriff von Rebellen 13 Zivilisten ums Leben gekommen.

Berichten der nationalen Presse zufolge griffen Mitglieder der Rebellengruppe Allied Democratic Forces (ADF) in den Städten Mulekera und Bungulu Zivilisten an.

Bei dem Angriff, bei dem die Rebellen zahlreiche Häuser plünderten und in Brand steckten, starben 13 Zivilisten.

In der Region dauern die Zusammenstöße zwischen den Sicherheitskräften und den ADF-Mitgliedern an.

Bei den Angriffen der ADF-Mitglieder in diesem Monat kamen bereits mindestens 30 Zivilisten ums Leben.

WER IST DIE ADF?

Die ADF, die seit Ende der 1990er Jahre in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo aktiv ist, wurde durch den Zusammenschluss ehemaliger Mitglieder von Bewegungen wie der National Army for the Liberation of Uganda (NALU), der Uganda Muslim Liberation Army und der Tablighi Jamaat gegründet.

Es wird berichtet, dass seit 2014 Tausende Zivilisten bei Angriffen der ADF getötet und Hunderttausende Menschen vertrieben wurden.