2-jähriges Kind und Mutter nach Terroranschlag in München gestorben: Scholz kondoliert

Am 13. Februar wurde ein von einer Gewerkschaft organisierter Demonstrationszug in München Ziel eines Terroranschlags. Nachdem ein Fahrzeug in die Menschenmenge gefahren war, wurden 28 Personen verletzt; der Tatverdächtige wurde von der Polizei festgenommen. Es wurde gemeldet, dass ein 2-jähriges Mädchen und ihre Mutter infolge des Angriffs ums Leben gekommen sind.

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In der deutschen Stadt München ist während einer Demonstration von Mitgliedern der Gewerkschaft Verdi ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren. Ein 2-jähriges Mädchen und ihre Mutter wurden bei dem Vorfall schwer verletzt. Die deutsche Polizei gab bekannt, dass die Verletzten kurz darauf ihren Verletzungen erlegen sind.

Der Angriff ereignete sich am Donnerstag um 10.30 Uhr Ortszeit in der Seidlstraße. Insgesamt wurden bei dem Vorfall 28 Personen verletzt. Unter den Verletzten befanden sich Gewerkschaftsmitglieder sowie Passanten.

Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte sich zu dem Angriff mit den folgenden Worten:

„Ich bin tief erschüttert und traurig über den Tod des kleinen Kindes und der Frau, die ihren Verletzungen nach dem Angriff in München erlegen sind. Das Leid ihrer Angehörigen ist unvorstellbar. Ich spreche ihnen mein tiefstes Beileid aus. Das ganze Land trauert mit ihnen.“

WAS IST ÜBER DEN TÄTER BEKANNT?

Deutschen Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Fahrer, der den Angriff verübte, um einen afghanischen Migranten namens Farhad N. Es wurde angegeben, dass Farhad N. im Jahr 2001 in der afghanischen Hauptstadt Kabul geboren wurde und Ende 2016 nach Deutschland kam.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte den Asylantrag von Farhad N. abgelehnt. Der Fahrer lebte jedoch mit einer Duldung, die eine Abschiebung verhinderte, weiterhin in München.

Die 28 bei dem Angriff verletzten Personen wurden nach dem Vorfall in Krankenhäuser gebracht. Es wurde mitgeteilt, dass die medizinische Versorgung der Verletzten andauert. Die Behörden erklärten, dass die Ermittlungen zu dem Vorfall fortgesetzt werden.