200 Prozent Gehaltserhöhung für Staatsbedienstete und Rentner in Syrien
Nach dem langjährigen Bürgerkrieg in Syrien wurden die Gehälter für Staatsbedienstete und Rentner um 200 Prozent erhöht.
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Nach dem seit über 14 Jahren andauernden Bürgerkrieg in Syrien wurde ein bedeutender wirtschaftlicher Schritt unternommen. Mit einem neuen Dekret des Übergangspräsidenten Ahmed al-Schara wurde eine Gehaltserhöhung von 200 Prozent für ziviles und militärisches Personal des öffentlichen Dienstes sowie für Rentner beschlossen.
Dem Dekret zufolge profitieren auch Empfänger von Witwen- und Waisenrenten von dieser Erhöhung. Sollte eine Person jedoch Bezüge von mehreren Institutionen erhalten, wird die Erhöhung nur auf das höchste Gehalt angewendet. Damit wurde geregelt, dass Gehaltserhöhungen nur über eine einzige Institution bezogen werden können.
Im vergangenen Mai hatte der syrische Finanzminister Mohammed Berniyye erklärt, dass ein aus Katar bereitgestellter Hilfsfonds in Höhe von 29 Millionen Dollar, der um weitere drei Monate verlängert werden kann, für die Auszahlung der Gehälter von zivilem Personal im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen sowie für nicht-militärische Rentner verwendet werden soll. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Hilfsfonds eine wichtige Rolle bei der Finanzierung der Gehaltserhöhungen spielen wird.
Mit der neuen Regelung wird angestrebt, den wirtschaftlichen Erholungsprozess in Syrien zu beschleunigen und die Lebensstandards der Staatsbediensteten zu verbessern. Die Nachhaltigkeit der Erhöhungen und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes werden jedoch in der kommenden Zeit genau beobachtet werden.