4.000 Kilo Kokain in Spanien beschlagnahmt: Schiff soll aus der Türkei gekommen sein, türkische Besatzung festgenommen

Bei einer Operation vor der spanischen Insel Lanzarote wurden auf einem Schiff, das von der Türkei aus in See gestochen war, 4.000 Kilogramm Kokain sichergestellt.

12punto

12PUNTO AUSLANDSREDAKTION

Ein aus der Türkei kommendes Frachtschiff wurde in spanischen Hoheitsgewässern wegen des Verdachts auf 'Drogenhandel' gestoppt. Die spanische Polizei fand bei einer Durchsuchung des Schiffes 4.000 Kilogramm Kokain. Der türkische Kapitän des Schiffes sowie 10 Besatzungsmitglieder wurden festgenommen.

Berichten der spanischen Presse zufolge führten zwei Schiffe der spanischen und französischen Zollbehörden auf Hinweis des in Lissabon ansässigen Zentrums für Analyse und Operationen gegen Drogenhandel (MAOC-N) eine Operation gegen das aus der Türkei stammende Frachtschiff durch.

Laut einem Bericht von Barron's News beschlagnahmten die Einsatzkräfte, die das Schiff enterten, insgesamt 4.000 Kilogramm Drogen, die zwischen der Fracht versteckt waren.

Fünf türkische Staatsbürger, darunter der Kapitän des Schiffes, sowie zwei Aserbaidschaner und ein Niederländer wurden wegen des Verdachts auf Drogenhandel festgenommen.

DAS AUF DEM SCHIFF BESCHLAGNAHMTE KOKAIN

In einer Erklärung der Behörden hieß es, das Schiff habe eine 'unwirtschaftliche' Route genommen. Dies bedeutet, dass das Schiff verschiedene Meere befahren hat, ohne dabei Handel zu treiben.

Spanischen Zeitungen zufolge überquerte das Schiff zunächst das Mittelmeer in Richtung Atlantik. Anschließend lief es weder Sierra Leone noch Guinea-Bissau an, die wichtige Handelshäfen sind, und setzte seine Fahrt fort, ohne in irgendeinem Hafen Fracht oder Material aufzunehmen.

Der Einsatz der französischen und spanischen Schiffe erfolgte im Rahmen des gemeinsamen Projekts 'Pascal-Lino 2024' beider Länder. Ziel des Projekts ist es, durch verschärfte Kontrollen auf See jegliche Art von illegalen wirtschaftlichen Aktivitäten zur See zu unterbinden.