4 Millionen Menschen in Äthiopien von Nahrungsmittelkrise betroffen
In Äthiopien ist die Nahrungsmittelkrise, die durch eine Dürre verursacht wurde, auf 4 Millionen Menschen angewachsen.
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In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass unzureichende Niederschläge die Nahrungsmittelkrise verursacht haben und betont, dass Äthiopien mit einer der schwersten Nahrungsmittelkrisen weltweit konfrontiert ist.
Es wurde mitgeteilt, dass die humanitäre Krise im Land dringend angegangen werden müsse; zudem wurde festgehalten, dass die wiederkehrenden Dürreereignisse des Jahres 2022 weiterhin die Regionen Afar, Amhara, Tigray, Oromia sowie die südlichen und südwestlichen Gebiete beeinträchtigen.
In der Erklärung wurde zudem zum Ausdruck gebracht, dass die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftlichen Aktivitäten den Zugang zu Nahrungsmitteln erheblich erschweren.
NAHRUNGSMITTELHILFEN IM APRIL 2023 AUSGESETZT
Die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hatten im April 2023 die Nahrungsmittelhilfe ausgesetzt, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, dass ein erheblicher Teil der Hilfsgüter, die für die am stärksten von Konflikten betroffene Region Tigray in Äthiopien bestimmt waren, an andere Orte umgeleitet worden sei.
USAID hatte einen Bericht veröffentlicht, wonach UN-Hilfsgüter, die für Tigray bestimmt waren – wo Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen sind –, gestohlen und auf Märkten verkauft wurden.