49 Menschen in der Sahara verdurstet

In der Sahara im Norden Nigers sind mindestens 49 Menschen verdurstet, nachdem der Lastwagen, der sie von einer Reise aus Mali zurückbrachte, eine Panne hatte.

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In der Sahara im Norden Nigers hat sich eine Tragödie ereignet. Nachdem ein Lastwagen, der Passagiere von einer Reise aus Mali zurückbrachte, in der Wüste liegen blieb, starben mindestens 49 Menschen an Dehydrierung.

Wie bekannt wurde, konnten zwei Überlebende des Vorfalls die Behörden verständigen.

Rettungskräfte erklärten, dass das Fahrzeug aufgrund eines Batteriedefekts drei Tage lang in der Wüste festgesteckt hatte.

Lastwagen wich von der geplanten Route ab

In einer Stellungnahme der Provinzverwaltung von Agadez in Niger zu dem Vorfall hieß es: "Die Passagiere saßen unter extrem schwierigen Bedingungen fest, in denen das Überleben aufgrund der extremen Temperaturen und des Fehlens von Wasser- oder Versorgungsstellen äußerst schwierig war." In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass der Lastwagen, der von der Stadt Telhandek in Mali aus gestartet war, nicht auf der geplanten Route unterwegs war.

Die Provinzverwaltung teilte mit: "Trotz aller Bemühungen des Fahrers, seines Assistenten und der Passagiere konnte das Fahrzeug nicht repariert werden, und als das Wasser ausging, fanden sich die Passagiere inmitten der harten Wüstenbedingungen wieder. Dutzende leblose Körper wurden unter und um den bewegungsunfähigen Lastwagen herum gefunden." Es wurde berichtet, dass die Verstorbenen von einem in das Gebiet entsandten Rettungsteam in Massengräbern beigesetzt wurden.