5.000 Menschen starben aufgrund extremer Hitze
In Frankreich führten die steigenden Lufttemperaturen im Jahr 2023 landesweit zu Todesfällen.
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In Frankreich führten die steigenden Lufttemperaturen im Jahr 2023 landesweit zu Todesfällen. Berichten der nationalen Presse zufolge gab Guillaume Boulanger, ein Forscher der nationalen Gesundheitsbehörde, die Zahl der Todesfälle bekannt, die im Sommer 2023 durch extreme Hitze verursacht wurden.
Boulanger erklärte in einer Pressekonferenz, dass 3 Prozent aller Todesfälle im Sommer 2023 auf extreme Hitze zurückzuführen seien. Das Ausmaß dieser Situation im Land wurde durch den Verlust von mehr als 5.000 Menschenleben deutlich.
Es wurde angegeben, dass etwa 3.700 dieser Todesfälle Personen im Alter von 75 Jahren und älter betrafen. Das Jahr 2023 wurde in Frankreich als einer der Zeiträume mit der höchsten Zahl an hitzebedingten Todesfällen der letzten Jahre registriert.
Nach vier extremen Hitzewellen im vergangenen Jahr ging der Sommer 2023 als der viertheißeste Sommer seit 1900 in die Geschichte ein. Dies stellt eine wichtige Warnung in einer Zeit dar, in der die Lufttemperaturen stetig steigen und die Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher spürbar werden.
Es wird betont, dass insbesondere ältere und schutzbedürftige Gruppen einem höheren Risiko durch extreme Hitze ausgesetzt sind und dass es daher notwendig ist, die Lufttemperaturen zu überwachen und die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.