80 Jahre alte Bombe explodiert
Eine Explosion während der Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg in der deutschen Stadt Hanau erzeugte eine unerwartet starke Druckwelle, die Schäden an umliegenden Gebäuden verursachte.
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Die Stadtverwaltung von Hanau teilte mit, dass bei der Explosion niemand verletzt wurde, die Druckwelle jedoch zu Glasbruch und strukturellen Schäden führte. Nach dem Vorfall wurden detaillierte Untersuchungen eingeleitet, um das Ausmaß der Schäden zu ermitteln.
Die Behörden gaben an, dass die bei der Explosion entstandene Druckwelle stärker war als erwartet. Die Barriere aus 15 Containern, die zum Schutz der umliegenden Gebäude errichtet worden war, konnte die Schäden nicht vollständig verhindern. Zwei Experten des Technischen Hilfswerks wurden in das Gebiet entsandt, um den Zustand der Gebäude zu bewerten. Aus Sicherheitsgründen wurden einige Straßen vorübergehend gesperrt und zusätzliche Maßnahmen gegen Einbruchsrisiken ergriffen.
Die etwa 60 von der Explosion betroffenen Personen werden bei ihrer Rückkehr in ihre Wohnungen von der Feuerwehr und psychosozialen Unterstützungsteams empfangen. Die Behörden kündigten an, den Bürgern beim kontrollierten Betreten ihrer Wohnungen behilflich zu sein.
Obwohl bei ersten Untersuchungen vermutet wurde, dass es sich bei dem Kampfmittel um eine Phosphorbrandbombe handelte, ergaben spätere Analysen, dass dies nicht zutraf. Ein Sprecher des Regierungspräsidiums Darmstadt erklärte, dass es sich bei dem gesprengten Objekt um eine sogenannte „Störbombe“ handelte.