82 Prozent der Deutschen unzufrieden mit der Regierung
Einer in Deutschland durchgeführten Umfrage zufolge liegt der Anteil derer, die mit der Regierung unzufrieden sind, bei 82 Prozent.
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In einer in Deutschland durchgeführten Umfrage wurde berichtet, dass 82 Prozent der Befragten mit der Regierung unzufrieden sind. Laut der Umfrage des Fernsehsenders ARD, die vom 4. bis 6. Dezember unter 1300 Teilnehmern durchgeführt wurde, liegt der Anteil derer, die mit der Arbeit der Regierung zufrieden sind, bei 17 Prozent, während 82 Prozent ihre Unzufriedenheit äußerten.
Dem Umfrageergebnis zufolge sank der Stimmenanteil der Sozialdemokratischen Partei (SPD), einem der Koalitionspartner, im Vergleich zum Vormonat von 16 auf 14 Prozent. Während die Grünen ihren Stimmenanteil um einen Prozentpunkt auf 15 Prozent steigern konnten, blieb die Freie Demokratische Partei (FDP) unverändert bei 4 Prozent. Die oppositionelle Union (CDU/CSU) ging mit einem Stimmenanteil von 32 Prozent als stärkste Kraft hervor. Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) verzeichnete einen Rückgang um einen Prozentpunkt auf 21 Prozent, behauptete sich jedoch als zweitstärkste politische Kraft.
Rückgang der Unterstützung für Bundeskanzler Scholz
Unterdessen wurde der Anteil derer, die mit der Arbeit von Bundeskanzler Olaf Scholz zufrieden sind, auf lediglich 20 Prozent beziffert. Dies ist der niedrigste Wert, der jemals für einen Bundeskanzler in den seit 1997 von der ARD durchgeführten Umfragen gemessen wurde. Die Regierung steht in der Kritik, weil sie die Klimakrise nicht ausreichend bekämpfe sowie die Migrationspolitik und die Haushaltskrise nicht bewältigen könne. Die Umfrageteilnehmer betonten insbesondere, dass Bundeskanzler Scholz bei der Krisenbewältigung unzureichend agiere und Kommunikationsdefizite aufweise.