Ägypten weist Behauptungen über eine 'Pufferzone' zurück
Ägypten hat seine Ablehnung der Vertreibung von Palästinensern aus dem Gazastreifen bekräftigt und Berichte dementiert, wonach das Land eine Pufferzone an der Grenze zur Unterbringung von Palästinensern errichte.
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Der Leiter des ägyptischen Informationsdienstes, Diaa Rashwan, reagierte in einer schriftlichen Erklärung auf die in den sozialen Medien kursierenden Behauptungen.
Rashwan erklärte: "Ägypten weist die in den sozialen Medien verbreiteten Berichte, wonach das Land Vorbereitungen für den Bau von Unterkünften für Palästinenser in einem Gebiet parallel zur Grenze zum Gazastreifen treffe, entschieden zurück."
In Bezug auf die Behauptungen, Ägypten errichte eine Mauer an der Grenze zum Gazastreifen, fügte Rashwan hinzu: "Ägypten hatte bereits lange vor der aktuellen Krise eine Pufferzone und Mauern an der Grenze errichtet. Dies sind Maßnahmen, die jeder Staat auf der Welt ergreift, um seine Souveränität und Grenzsicherheit zu schützen."
Rashwan bekräftigte die Haltung Ägyptens gegen eine "Vertreibung", die das Land seit Beginn des Krieges im Gazastreifen vertritt. Er betonte, dass Bemühungen, Palästinenser freiwillig oder gewaltsam aus dem Gazastreifen, insbesondere auf ägyptisches Territorium, zu vertreiben, eine direkte Bedrohung für die Lösung der Palästina-Frage sowie für die nationale Sicherheit und Souveränität Ägyptens darstellten.
"ALLES NOTWENDIGE WIRD GETAN, UM DIES ZU VERHINDERN"
Rashwan betonte, dass eine Vertreibung ein "Verbrechen" und für Ägypten eine "rote Linie" sei. Er unterstrich, dass es für sein Land unmöglich sei, sich an diesem Verbrechen zu beteiligen, und dass es im Gegenteil alles Notwendige tun werde, um dies zu verhindern.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte gestern unter Berufung auf ungenannte Sicherheitsquellen berichtet, dass Ägypten mit dem Bau eines Gebiets an der Grenze zum Gazastreifen begonnen habe, um Palästinenser für den Fall einer israelischen Offensive auf die Stadt Rafah unterzubringen.
Die Zeitung The Wall Street Journal berichtete am 15. Februar, dass Kairo in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen auf einer Fläche von 20 Quadratkilometern eine von Mauern umgebene Pufferzone errichte, in der 100.000 Menschen untergebracht werden könnten.