Ärztekrise in Südkorea hält an: Regierung beginnt mit Sanktionen!

In Südkorea setzen Assistenzärzte ihren Streik trotz Drohungen fort. Das südkoreanische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass Verfahren zur Aussetzung der Lizenzen von rund 7.000 Assistenzärzten eingeleitet wurden, die sich der Anordnung der Regierung zur Rückkehr an den Arbeitsplatz widersetzt haben.

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Südkorea: Mehr als 9.000 Assistenzärzte an Lehrkrankenhäusern sind am 20. Februar in den Streik getreten, um gegen den Plan der Regierung zu protestieren, mehr Medizinstudenten an den Universitäten zuzulassen.

Der südkoreanische Gesundheitsminister Cho Kyoo-hong bezeichnete den Streik der Ärzte als „illegal“ und erklärte: „Die Haltung der Regierung gegenüber den kollektiven Aktionen der Assistenzärzte ist eindeutig.“

Während die Regierung den streikenden Ärzten eine Frist bis zum 29. Februar setzte, um ihre Arbeit wieder aufzunehmen, wurde darauf hingewiesen, dass Ärzten, die nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, der Entzug ihrer medizinischen Zulassung für bis zu 1 Jahr, eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder eine Geldstrafe von 30 Millionen Won (etwa 705.000 Lira) drohen könnte.