Afghanistans Minister für Flüchtlinge und Rückkehrer Haqqani bei Selbstmordanschlag getötet
Bei einem Selbstmordanschlag auf das afghanische Flüchtlingsministerium ist der Minister für Flüchtlinge und Rückkehrer, Khalil ur-Rahman Haqqani, ums Leben gekommen.
İHA
Auf das afghanische Flüchtlingsministerium wurde ein Selbstmordanschlag verübt.
Bei dem Angriff kam der Minister für Flüchtlinge und Rückkehrer, Khalil ur-Rahman Haqqani, ums Leben.
In einer Erklärung der Taliban-Führung wurde der Tod von Haqqani bei dem Anschlag bestätigt und mitgeteilt, dass der Angriff von der Terrororganisation IS verübt wurde.
In einer Erklärung des afghanischen Innenministeriums hieß es: „Mit tiefer Trauer haben wir erfahren, dass der Minister für Flüchtlinge und Rückkehrer des Islamischen Emirats heute Nachmittag bei einem feigen Anschlag getötet wurde. Er war Mitglied einer bedeutenden Familie, auf deren Oberhaupt von den Feinden des Islam ein Kopfgeld von 5 Millionen Dollar ausgesetzt war. Doch leider wurde er heute von den Charidschiten getötet, die sich selbst als Muslime bezeichnen und andere Muslime außerhalb ihrer eigenen Reihen als Ungläubige verurteilen.“
Haqqani wurde 1966 in der östlichen Provinz Paktia geboren.
Haqqani und sein Bruder Dschalaluddin Haqqani waren hochrangige Mitglieder des Islamischen Emirats und spielten in den vergangenen Jahrzehnten eine bedeutende Rolle in den Kriegen gegen die ehemalige Sowjetunion und die Koalitionstruppen.