Aktueller Stand im US-Präsidentschaftswahlkampf: Kamala Harris oder Donald Trump?

Laut aktuellen Umfrageergebnissen beginnt die Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei, Kamala Harris, ihren republikanischen Konkurrenten Donald Trump landesweit und in den umkämpften Bundesstaaten zu überholen. Während Harris insbesondere in den Swing States die Führung übernimmt, bleibt das Rennen gegen Trump weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Duell.

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Im Hinblick auf die US-Präsidentschaftswahl im November werden weiterhin Umfrageergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass die Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei, Kamala Harris, weiter an Stärke gewinnt. 

Wie der Guardian berichtet, zeigt die führende Umfrageanalyse-Website FiveThirtyEight, dass Harris im nationalen Durchschnitt einen Vorsprung von 2,1 Prozentpunkten vor ihrem republikanischen Konkurrenten Donald Trump hat.

Umfragen in den Swing States zeigen, dass Harris in Michigan mit 2 Punkten, in Pennsylvania mit 1,1 Punkten und in Wisconsin mit 1,8 Punkten führt. 

Trump liegt hingegen in Arizona mit weniger als einem halben Punkt und in Georgia mit einem halben Punkt vorn. In North Carolina, einem der umkämpften Bundesstaaten, liegt Trump etwa 3 Punkte vor Harris; in Nevada zeigen die jüngsten Umfragen von CBS und Bloomberg Harris mit zwei Punkten Vorsprung.

Seit US-Vizepräsidentin Kamala Harris Mitte Juli den Forderungen nach einem Rückzug von Joe Biden nachkam, lässt sich eine Veränderung der Wahlprognosen für die Demokraten beobachten. Biden, der seine einjährige Amtszeit beendet, hatte Harris als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten für diesen November unterstützt.

'DAS RENNEN BLEIBT EIN KOPF-AN-KOPF-DUELL'

Amy Walter vom Cook Political Report erklärte, dass Biden vor dem Einstieg von Harris sowohl bei der nationalen Abstimmung als auch in den umkämpften Bundesstaaten zurückgelegen habe. 

Walter stellte fest, dass sich diese Zahlen nach der Kandidatur von Harris deutlich zu ihren Gunsten verändert hätten, warnte jedoch: "Dennoch haben sich diese Bundesstaaten nicht von Trump-freundlich zu Harris-freundlich gewandelt. Das Rennen bleibt ein Kopf-an-Kopf-Duell."

Bisher ist der Einfluss von Tim Walz, den Harris als ihren Vizepräsidentschaftskandidaten ausgewählt hat, in den Umfragen noch nicht spürbar. Harris konnte jedoch ihren 2-Punkte-Vorsprung in der Economist/YouGov-Umfrage halten und liegt damit die zweite Woche in Folge vorn.

In einer von Reuters/Ipsos veröffentlichten Umfrage liegt Harris mit 42 zu 37 Prozent mit 5 Punkten vorn, was auf einen Anstieg ihrer Zustimmungswerte um 2 Punkte seit Bidens Rückzug hindeutet. Ipsos gibt zudem an, dass Harris in den sieben umkämpften Bundesstaaten mit 42 zu 40 Prozent vor Trump liegt, weist jedoch darauf hin, dass "die Ergebnisse nicht für die einzelnen Bundesstaaten aufgeschlüsselt" wurden.