Al-Qassam-Brigaden kündigen Stopp der Geiselfreilassungen an
Es war angekündigt worden, dass der gegenseitige Gefangenenaustausch gemäß der zwischen Israel und der Hamas getroffenen Vereinbarung ab Donnerstag beginnen würde. Während die Parteien ihre Versprechen zunächst einhielten, kam nun eine neue Erklärung der Al-Qassam-Brigaden.
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Die Al-Qassam-Brigaden, der militärische Flügel der Hamas, haben die Freilassung der israelischen Geiseln im Gazastreifen ausgesetzt, bis Israel die vereinbarten Bedingungen zur Freilassung der Gefangenen und zur Einfahrt von Hilfsgütern in den Norden des Gazastreifens erfüllt.
Laut einer Erklärung auf dem Telegram-Kanal der Hamas haben die Al-Qassam-Brigaden die Rückführung der israelischen Geiseln, die gemäß der Vereinbarung am zweiten Tag hätten freigelassen werden sollen, mit der Begründung verschoben, dass Tel Aviv gegen das Abkommen verstoßen habe.
In der Erklärung hieß es: "Wir haben die Freilassung der für den zweiten Tag vorgesehenen Geiseln verschoben, bis Israel die Vereinbarungen zur Freilassung der Gefangenen und zur Einfahrt humanitärer Hilfe in den Norden des Gazastreifens einhält."
Diese Erklärung folgte auf einen Bericht des der Hamas nahestehenden Al-Aqsa-Radiosenders, wonach die Al-Qassam-Brigaden mit der Übergabe der gemäß dem Gefangenenaustauschabkommen freizulassenden israelischen Geiseln an Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Gaza begonnen hätten.
Der israelische Fernsehsender Kanal 12 hatte zuvor berichtet, dass es laut israelischen Behörden "technische" Probleme bei der Durchführung des Gefangenenaustauschs gebe.