Alarmglocken für Trump vor den US-Wahlen: Er liegt sogar hinter Joe Biden

Die Zustimmungsrate von US-Präsident Donald Trump ist im Schatten steigender Energiepreise und des Krieges im Iran auf den tiefsten Stand seiner Amtszeit gefallen. Diese Entwicklung liefert wichtige Signale, die die Ergebnisse der bevorstehenden Zwischenwahlen beeinflussen könnten.

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In den Vereinigten Staaten ist die öffentliche Unterstützung für Präsident Donald Trump unter dem Einfluss gesellschaftlicher wirtschaftlicher Belastungen und außenpolitischer Krisen auf den niedrigsten Stand der letzten sechs Jahre gesunken. Die Zustimmungsrate zu Trumps Amtsführung, die Mitte April noch bei 36 Prozent lag, fiel innerhalb kurzer Zeit um zwei Prozentpunkte auf 34 Prozent.

Als Trump im Januar 2025 das Präsidentenamt antrat, verfügte er über eine Zustimmungsrate von 47 Prozent. Inzwischen liegt der Präsident jedoch fast 13 Prozentpunkte unter diesem Wert und verliert zunehmend das Vertrauen der Öffentlichkeit.

Umfragen, die kurz vor dem versuchten Attentat beim Dinner der White House Correspondents' Association durchgeführt wurden, zeigten zudem, dass die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Sorgen der Bevölkerung zugenommen haben.

KRIEG UND WIRTSCHAFTLICHE ERSCHÜTTERUNGEN SETZEN TRUMP UNTER DRUCK

Insbesondere nach der gemeinsamen Militäroperation der USA und Israels gegen den Iran im Februar wurde ein Rückgang der Popularität von Präsident Trump beobachtet. Als Folge dieser Entwicklungen kam es zu Störungen bei über 20 Prozent des internationalen Ölflusses. Infolgedessen stiegen die Benzinpreise in den USA um mehr als 40 Prozent auf 4,18 Dollar pro Gallone.

Dieser drastische Anstieg der Lebenshaltungskosten hat die Kritik der Amerikaner an der Regierung Trump verschärft. Jüngsten Umfragen im Land zufolge bewerten nur 22 Prozent der Bevölkerung die Leistung des Präsidenten bei den Lebenshaltungskosten als erfolgreich. Obwohl die republikanischen Wähler ihrem Präsidenten im Allgemeinen die Treue halten, gaben 41 Prozent der Parteianhänger an, mit der Wirtschaftspolitik unzufrieden zu sein.

DEMOKRATEN VOR DEN WAHLEN IM AUFWIND

Vor den Zwischenwahlen im November ist auch die Präferenz der unentschlossenen Wähler bemerkenswert. Während 34 Prozent der unabhängigen Wähler angaben, bei den Kongresswahlen für die Demokratische Partei stimmen zu wollen, blieb die Unterstützung für das republikanische Lager bei 20 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass das Ergebnis der Zwischenwahlen für Trump und seine Partei Anlass zur Sorge geben könnte.

Präsident Trump hatte bei seinem Amtsantritt darauf hingewiesen, dass sein Vorgänger Joe Biden im Kampf gegen die hohe Inflation gescheitert sei, und versprochen, die Preise zu senken. Die jüngsten Umfragen zeigen jedoch, dass die Zustimmungsrate im Bereich Wirtschaft auf 27 Prozent gesunken ist, was bedeutet, dass Trump sowohl hinter seiner eigenen Leistung in der ersten Amtszeit als auch hinter den schlechtesten Tagen von Biden zurückgefallen ist.

Während steigende Energiekosten und schwindende Ölreserven die Budgets amerikanischer Familien belasten, wächst der Druck auf die Regierung von Tag zu Tag. Die jüngsten Entwicklungen zeigen einen tiefgreifenden Vertrauensverlust der US-Öffentlichkeit gegenüber dem Präsidenten und seinem Wirtschaftsmanagement.