Aliyev gab bekannt: Den bei Flugzeugabsturz Verstorbenen wurde der Titel 'Nationalheld' verliehen

Das Flugzeug war in der Nähe der kasachischen Stadt Aktau abgestürzt, nachdem es durch Beschuss im russischen Luftraum beschädigt worden war. Der aserbaidschanische Präsident İlham Aliyev gab bekannt, dass den bei dem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen Personen der Titel 'Nationalheld Aserbaidschans' verliehen wurde.

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Gemäß dem von Aserbaidschans Präsident İlham Aliyev unterzeichneten Dekret erhielten der bei dem Vorfall ums Leben gekommene Kapitän Igor Kschnyakin, der Kopilot Aleksandr Kaljaninow sowie das Kabinenmitglied Höküme Alijewa den Titel "Nationalheld Aserbaidschans".

Dem Beschluss zufolge wurden die überlebenden Kabinenmitglieder Zülfükar Asadow und Aydan Rahimli mit dem "Reşadet"-Orden ausgezeichnet.

Aliyev hatte in einer Erklärung gegenüber dem aserbaidschanischen Staatsfernsehen gesagt: "Die Piloten und die Besatzung haben großen Heldenmut bewiesen. Obwohl die Piloten wussten, dass sie die Notlandung nicht überleben würden, zeigten sie maximalen Heldenmut, um die Passagiere zu retten, was dazu führte, dass es Überlebende gab."

WAS WAR PASSIERT?

Das Flugzeug vom Typ Embraer 190 der Fluggesellschaft AZAL, das auf dem Flug von Baku nach Grosny war, stürzte am 25. Dezember in der Nähe der kasachischen Stadt Aktau ab. Bei dem Absturz kamen 38 Menschen ums Leben, 29 Personen überlebten.

AZAL hatte bekannt gegeben, dass das Flugzeug infolge eines physischen und technischen Eingriffs von außen abgestürzt sei.

Aserbaidschanische Behörden bestätigten die Behauptung, dass das Flugzeug einem Angriff durch das russische Luftabwehrsystem "Pantsir-S" ausgesetzt war.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte in einem Telefonat mit Aliyev sein Bedauern über den "tragischen Vorfall" geäußert, bei dem das AZAL-Flugzeug "aufgrund des Vorfalls im russischen Luftraum" abgeschossen wurde.

Aliyev hatte nach der Zeremonie für die verstorbene Besatzung erklärt, dass das Flugzeug im russischen Luftraum von außen getroffen und durch radioelektronische Mittel manövrierunfähig gemacht worden sei. Er betonte, dass Russland dem aserbaidschanischen Staat sowie den verletzten Passagieren und Besatzungsmitgliedern Entschädigungen zahlen müsse.