Alle Verbindungen zu Gesundheitsteams in Gaza unterbrochen
Die Nichtregierungsorganisation Medical Aid for Palestinians (MAP) hat mitgeteilt, dass sie heute Abend jeglichen Kontakt zu ihrem Team in Gaza verloren hat.
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Die in Großbritannien ansässige MAP-Vorsitzende Melanie Ward erklärte auf dem X-Account von MAP: "Während sich die wahllosen Bombardierungen Israels weiter intensivieren und eine groß angelegte Bodenoperation unmittelbar bevorzustehen scheint, haben wir heute Abend jeglichen Kontakt zu unserem Team in Gaza verloren."
Ward erinnerte an die Warnung ihres Kollegen Mahmud Shalabi, die dieser vor einigen Tagen äußerte, als die Stromausfälle in Gaza begannen: "Ich fürchte, es wird Massaker geben, und diese Massaker werden in völliger Dunkelheit stattfinden."
''DIESEM SCHRECKEN MUSS EIN ENDE GESETZT WERDEN''
Ward wies darauf hin, dass Israel in Gaza mehr als 7000 Menschen getötet habe, darunter 3000 Kinder, und fuhr fort:
"Zwei Drittel der bisher Getöteten sind Frauen und Kinder. Da Gaza nun von der Außenwelt abgeschnitten ist, sind wir über das, was als Nächstes geschehen wird, entsetzt. Die Welt darf nicht schweigen. Unsere politischen Führungskräfte dürfen den Gräueltaten in Gaza nicht weiterhin grünes Licht geben und müssen sich an ihre Verantwortung erinnern, palästinensische Zivilisten vor diesen Verbrechen zu schützen. Wir brauchen jetzt einen Waffenstillstand und ein 'sofortiges' Ende dieses beispiellosen Schreckens."
Die Palästinensische Telekommunikationsgesellschaft hatte zuvor bekannt gegeben, dass Festnetz-, Mobilfunk- und Internetdienste aufgrund der sehr intensiven Angriffe Israels im blockierten Gazastreifen vollständig unterbrochen wurden.