Angriff auf Eisenbahnbrücke in Russland: Ukraine bekennt sich dazu

In der russischen Oblast Samara, nahe der Grenze zu Kasachstan, kam es zu einer Explosion an einer Eisenbahnbrücke. Der ukrainische Militärgeheimdienst hat sich zu dem Angriff bekannt.

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Die Ukraine hat erklärt, am Montag, den 4. März, eine Eisenbahnbrücke in der russischen Region Samara im Südwesten des Landes in die Luft gesprengt zu haben.

Nach Angaben aus Kiew ist der Angriff der jüngste in einer Reihe von Anschlägen, die auf die Eisenbahnnetze abzielen, welche Russland für den Transport von Truppen und Ausrüstung in die Ukraine nutzt.

Der ukrainische Militärgeheimdienst (HUR) teilte auf Telegram mit: "Am 4. März 2024 gegen 6.00 Uhr morgens wurden die Stützstrukturen der Brücke gesprengt und beschädigt."

Laut HUR nutzte Moskau die Brücke für den Transport militärischer Güter, insbesondere von Munition aus einer Polymerfabrik in Chapajewsk in der Region Samara.

Russischen Angaben zufolge gab es bei dem Angriff keine Toten oder Verletzten.

Wie die russische staatliche Nachrichtenagentur TASS berichtete, ergaben erste Untersuchungen, dass Sprengstoff an den tragenden Säulen der Brücke angebracht worden war. Wer die Sprengsätze platziert hat, ist bisher nicht bekannt.