Angriff auf Synagoge in der armenischen Hauptstadt: Juden beschuldigt, Aserbaidschan zu unterstützen
In der armenischen Hauptstadt Eriwan wurde ein Molotowcocktail auf eine Synagoge geworfen, wobei die Wände des Gebäudes beschädigt wurden. Die Gruppe, die sich zu dem Angriff bekannte, beschuldigte Juden, Aserbaidschan zu unterstützen.
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Berichten der israelischen Presse zufolge wurde ein Molotowcocktail auf eine Synagoge in Eriwan geworfen, wobei Fensterscheiben zu Bruch gingen und die Wände mit Farbe beschmiert wurden. Es wurde mitgeteilt, dass der geworfene Molotowcocktail zwar nicht in Brand geriet, das Gebäude jedoch beschädigt wurde.
DROHUNGEN AUSGESPROCHEN
Dem israelischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk (KAN) zufolge bekannte sich eine Gruppe namens "Junge Kämpfer Armeniens" zu dem Angriff. Die Gruppe beschuldigte Israel und die Juden weltweit, "Aserbaidschan zu unterstützen" und erklärte in einer Stellungnahme: "Juden sind Feinde des armenischen Volkes." Die besagte Gruppe bezeichnete diesen Angriff als "Warnung" und drohte damit, "in anderen Ländern ebenfalls Synagogen niederzubrennen", sollten jüdische Rabbiner in den USA und Europa die aserbaidschanische Regierung weiterhin unterstützen.
Der Präsident der Konferenz der Europäischen Rabbiner, Pinchas Goldschmidt, bezeichnete den Angriff als "gefährlich" und forderte die armenische Regierung dazu auf, "die Sicherheit der Synagogen zu erhöhen und die Verantwortlichen für diesen antisemitischen Angriff zu finden und der Justiz zu übergeben".
Das armenische Außenministerium verurteilte den Angriff in einer Erklärung auf der Social-Media-Plattform X und betonte, dass es in Armenien "keinen Platz für Hass und Intoleranz" gebe.