Angriff auf das türkische Generalkonsulat in Hannover: Steckt die PKK dahinter?

Das türkische Generalkonsulat in Hannover wurde von unbekannten Personen angegriffen. Es besteht der Verdacht, dass PKK-Anhänger hinter dem Angriff stecken.

İHA

Eine Gruppe unbekannter Angreifer hat das türkische Generalkonsulat in Hannover mit Steinen und Stöcken attackiert, wodurch die Eingangstür des Gebäudes beschädigt wurde.

Es wird vermutet, dass PKK-Anhänger den Angriff verübt haben.

Wie die Nachrichtenagentur Anadolu Ajansı berichtet, sollen Anhänger der Terrororganisation in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover nach einer von der Stadt für Nevruz-Feierlichkeiten genehmigten Demonstration das türkische Generalkonsulat in der Straße An der Christuskirche mit Steinen und Stöcken angegriffen haben.

An der Eingangstür des Generalkonsulats entstand Sachschaden.

Die Generalkonsulin Gül Özge Kaya führte nach dem Angriff Gespräche mit den deutschen Behörden.

Der Vorsitzende der Union Internationaler Demokraten (UID) in Niedersachsen, İlhami Oğuz, erklärte, er habe nach dem Angriff mit der Generalkonsulin Gül Özge Kaya gesprochen.

Oğuz teilte mit, Generalkonsulin Kaya habe sich nach dem Vorfall mit den deutschen Behörden in Verbindung gesetzt und die Aufklärung des Vorfalls sowie die Gewährleistung der Sicherheit türkischer zivilgesellschaftlicher Organisationen gefordert.

Das Außenministerium veröffentlichte eine Erklärung zu dem Angriff, in der es heißt:

"In der Nacht zum 26. März wurde von Anhängern der Terrororganisation PKK ein Angriff auf die Eingangstür unseres Generalkonsulats in Hannover verübt. Bei dem Vorfall gab es keine Todesopfer oder Verletzten. Nach dem Angriff wurde Kontakt mit den deutschen Behörden aufgenommen und daran erinnert, dass die deutschen Stellen für die Sicherheit unserer Bürger und unserer diplomatischen Vertretungen verantwortlich sind. Zudem wurde betont, dass Aktionen, die darauf abzielen, die türkische Gemeinschaft in Europa zu provozieren, nicht zugelassen werden dürfen."