Angriffe in Russland legen Flugverkehr lahm

Durch die von der Ukraine durchgeführten Drohnenangriffe in Russland wurde der Flugverkehr in Moskau und St. Petersburg erheblich beeinträchtigt; 517 Flüge wurden gestrichen und 75.000 Passagiere waren betroffen.

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Das russische Verkehrsministerium gab bekannt, dass nach den Drohnenangriffen der Ukraine zwischen dem 19. und 22. Juli insgesamt 517 Flüge an den Flughäfen in Moskau und St. Petersburg aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen gestrichen wurden. Infolge dieser Annullierungen waren rund 75.000 Passagiere betroffen, wobei mehr als 16.000 Tickets erstattet wurden.

169 Flüge mussten aus Sicherheitsgründen zu Flughäfen in anderen Städten umgeleitet werden. Das Verkehrsministerium erklärte, dass die Lage unter Kontrolle sei und die Arbeiten zur Behebung der Beeinträchtigungen für die Passagiere fortgesetzt würden.

Die russischen Luftabwehrsysteme konnten den Großteil der Angriffe abwehren. Dennoch musste die Alarmstufe in Moskau und anderen strategisch wichtigen Regionen erhöht werden. Insbesondere die zeitweilige Sperrung kritischer Lufträume um Moskau wirkte sich direkt auf die zivile Luftfahrt aus.

Die Behörden gaben an, dass die Angriffe nicht direkt auf die Flughäfen abzielten, die Flüge jedoch aufgrund von Sicherheitsrisiken gestrichen werden mussten. Russische Beamte erklärten, dass sie an neuen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit des zivilen Flugverkehrs arbeiten.