Angriffe stecken hinter der Benzinkrise in der russischen Stadt Noworossijsk
In Noworossijsk ist das Benzin an den Tankstellen ausgegangen; die jüngsten Angriffe der Ukraine auf Ölanlagen haben zu einem Erschöpfen der Vorräte geführt und ernsthafte Einschränkungen beim Kraftstoffverkauf ausgelöst.
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In Noworossijsk, einer der bedeutenden Hafenstädte Russlands am Schwarzen Meer, hat das Versiegen der Benzinvorräte an den Tankstellen für Aufsehen gesorgt. Die Zunahme der Drohnenangriffe der Ukraine auf Kraftstoffanlagen in den letzten Wochen hat dazu geführt, dass das Benzin in der Stadt vollständig aufgebraucht ist.
In einer Mitteilung der Stadtverwaltung wurde bekannt gegeben, dass der Benzinverkauf an allen Tankstellen in ganz Noworossijsk eingestellt wurde und lediglich an acht Stationen eine begrenzte Menge Diesel verfügbar ist. Zudem wurde erklärt, dass der vorhandene Kraftstoff nur von Firmenfahrzeugen mit speziellen Tankkarten bezogen werden kann. Es wurde beobachtet, dass die Bürger in großer Erwartung darauf warten, Benzin finden zu können.
Als Hauptursache für diese Krise in Noworossijsk gelten die jüngsten Angriffe der Ukraine, die auf Ölraffinerien abzielten. Infolge dieser Angriffe sind zahlreiche Kraftstoffraffinerien und Lagerstätten außer Betrieb, was die Produktions- und Lieferkette im Land negativ beeinflusst hat. Die bestehenden Anlagen wurden zudem für Wartungs- und Reparaturarbeiten stillgelegt.
EINSCHRÄNKUNGEN AUCH IN MOSKAU
Dieser Engpass bei der Benzinversorgung beschränkt sich nicht nur auf Noworossijsk. In ganz Russland, einschließlich der Hauptstadt Moskau und St. Petersburg, wurden in etwa vierzig Regionen ähnliche Einschränkungen an Tankstellen eingeführt. Um den Engpässen entgegenzuwirken, hat die russische Regierung zeitweise Beschränkungen sowohl für den Verkauf als auch für den Export verhängt.
Ökonomen weisen darauf hin, dass die Angriffe auf Raffinerien die Kontinuität der Kraftstoffversorgung bedrohen und in vielen Sektoren, insbesondere im Transportwesen, Kettenreaktionen auslösen könnten.
Die russischen Behörden prüfen derweil verschiedene Maßnahmen, um die Marktstabilität wiederherzustellen, darunter sowohl die Erhöhung der Produktionskapazitäten als auch vorübergehende Importregelungen.
Während die aktuellen Entwicklungen die Abhängigkeit von Energieimporten und die Sicherheit der Energieinfrastruktur erneut in den Fokus rücken, wird mit Spannung verfolgt, wie sich die Lage in der Region in den kommenden Tagen entwickeln wird.