Angst vor Massenabschiebungen in Deutschland: Panik breitet sich aus!

Eine neue Umfrage in Deutschland verdeutlicht die wachsende Angst unter Migranten. Laut der Untersuchung fürchten 47 Prozent der deutschen Bürger, dass Menschen mit Migrationshintergrund abgeschoben werden könnten.

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Laut einer Untersuchung des deutschen Nachrichtensenders ARD leiden Bürger mit Migrationshintergrund im Land unter der Angst vor Massenabschiebungen. Der Umfrage zufolge ist diese Sorge unter Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland in allen Altersgruppen verbreitet. Unabhängig von Alter und Geschlecht äußerten die Teilnehmer der ARD-Umfrage die Befürchtung, „massenhaft aus dem Land ausgewiesen“ zu werden.

Ein weiteres Detail der ARD-Umfrage zeigt, dass der Anteil derjenigen, die sich vor Abschiebungen fürchten, im Westen des Landes 49 Prozent erreicht, während dieser Wert in den östlichen Bundesländern, in denen die rechtsextreme Partei AfD stark ist, bei 42 Prozent liegt.

47 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich vor der Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund „fürchten“ oder „sehr fürchten“. Dieser Wert bezieht sich nicht nur auf Menschen mit Migrationshintergrund, sondern spiegelt die Angst aller deutschen Bürger – unabhängig von ihrer Herkunft – vor einer „massenhaften Vertreibung“ von Migranten aus dem Land wider.

PLÄNE VON RECHTSEXTREMISTEN AUFGEDECKT

In Deutschland hatte das gemeinnützige Recherchezentrum Correctiv vor einigen Wochen ein geheimes Treffen von Rechtsextremisten infiltriert und dokumentiert, dass Pläne geschmiedet wurden, Migranten und „nicht ausreichend assimilierte“ Menschen langfristig aus dem Land zu entfernen. An dem Treffen, über das Correctiv berichtete, nahmen neben der rechtsextremen AfD auch führende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft sowie zwei Mitglieder der CDU, der Partei der ehemaligen Bundeskanzlerin Merkel, teil.

Correctiv veröffentlichte zudem einen Folgebericht, in dem Aufnahmen eines Geheimdienstmitarbeiters gezeigt wurden, der vor dem Gebäude des Treffens fotografierte, um zu belegen, dass der deutsche Geheimdienst von dem Treffen wusste. Nach der Berichterstattung wurde darüber debattiert, ob der deutsche Geheimdienst ausreichend Maßnahmen gegen die Aktivitäten rechtsextremer Kreise ergreift.

Hans-Georg Maaßen, der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), einer der drei deutschen Nachrichtendienste, wird wegen des Verdachts auf enge Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen während seiner Amtszeit untersucht.