Ankündigung des russischen Außenministeriums zu den Gesprächen in Istanbul: Wurde eine Einigung mit den USA erzielt?
Die Delegationen Russlands und der USA erörterten bei den in Istanbul geführten Gesprächen die Finanzierung der Botschaften und die Verbesserung der diplomatischen Beziehungen. Bei dem sechseinhalbstündigen Treffen wurde auch die Möglichkeit einer Wiederaufnahme von Direktflügen zwischen den beiden Ländern geprüft.
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Das russische Außenministerium (MID) gab in einer Erklärung bekannt, dass man sich auf gegenseitige Schritte zur reibungslosen Finanzierung der Botschaften geeinigt habe. Zudem wurde vereinbart, angemessene Bedingungen zu schaffen, damit die Diplomaten ihre Aufgaben erfüllen können.
Die Gespräche wurden von Aleksandr Dartschijew, dem Direktor der Nordatlantik-Abteilung des russischen Außenministeriums, und Sonata Coulter, der stellvertretenden US-Außenministerin, geleitet. Das Treffen fand in der Residenz des US-Generalkonsuls statt.
Die russische Seite unterbreitete den USA den Vorschlag, die Möglichkeit einer Wiederaufnahme von Direktflügen zwischen den beiden Ländern zu prüfen. Dieser Vorschlag wird als ein Schritt zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Staaten gewertet.
(Der russische Außenminister Sergej Lawrow teilte bei seinem Treffen mit Außenminister Hakan Fidan in der vergangenen Woche in Ankara mit, dass sein Land 'in Kürze' die Normalisierungsschritte mit den USA beschleunigen werde)
Zu den weiteren Themen der Gespräche gehörten Fragen zu russischem diplomatischem Eigentum, das zwischen 2016 und 2018 von den USA beschlagnahmt wurde, sowie Lösungswege für verschiedene Probleme in den bilateralen Beziehungen.
Das russische Außenministerium betonte, dass die Gespräche in einer konstruktiven und sachorientierten Atmosphäre verlaufen seien. Es wurde erklärt, dass dieser Dialogkanal zwischen den beiden Ländern fortgesetzt werde.