Anmaßende Drohung eines israelischen Ministers gegen die Türkei: 'Als Feindstaat zu betrachten'
Der israelische Kultur- und Sportminister Miki Zohar äußerte sich nach den Ereignissen um die Sumud-Flottille scharf gegenüber der Türkei. Zohar forderte, Ankara als 'Feindstaat' einzustufen, und richtete direkte Drohungen gegen das Land.
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In einem Fernsehinterview äußerte sich der israelische Kultur- und Sportminister Miki Zohar zu der kürzlich von der Türkei aus gestarteten Sumud-Flottille, die sich den israelischen Küstengewässern näherte. Minister Zohar argumentierte, dass es für Israel nicht mehr möglich sei, die Türkei als neutrales Land zu betrachten.
In seiner Erklärung betonte Zohar: „Es ist zwingend erforderlich, dass wir die Türkei offen und klar als Feindstaat behandeln.“ Dieser scharfe Vorstoß wird als Anzeichen für eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen Ankara und Tel Aviv gewertet.
HARTE WORTE GEGEN DIE FLOTTILLE UND ANKARA
Zohar bezeichnete die Sumud-Flottille als eine „gefährliche Provokation, die darauf abzielt, Israel in der Weltöffentlichkeit zu diskreditieren“, und behauptete, die Verantwortung für die Organisation liege bei der Türkei. Der israelische Minister erklärte, das Ziel der Flottille sei es, die internationale Legitimität Israels zu untergraben, und fügte hinzu: „Wir verstehen sehr genau, dass ihr Ziel wahrscheinlich darin besteht, die Legitimität Israels zu beseitigen, und das, was hier getan wird, ist nichts weiter als eine Lüge.“
In seinen Drohungen gegen die Türkei sagte Zohar zudem: „Wir wissen sehr gut, wie wir denen schaden können, die uns schaden; wenn sie es versuchen wollen, nur zu.“ Diese Worte haben die Möglichkeit einer weiteren Verschärfung der diplomatischen Spannungen zwischen den beiden Ländern in der kommenden Zeit in den Fokus gerückt.