Anmaßende Zypern-Botschaft aus Griechenland: 'Es könnte eine Gelegenheit sein, die türkischen Truppen von der Insel abzuziehen'

Während Griechenland nach den Angriffen des Iran auf britische Stützpunkte im griechisch-zyprischen Teil Zyperns seine militärische Präsenz verstärkt, äußerte sich der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias bemerkenswert zum Norden Zyperns.

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Während die Konflikte zwischen den USA, Israel und dem Iran im Nahen Osten an Intensität zunehmen, hat der gezielte Einsatz iranischer Drohnen gegen britische Stützpunkte in der Republik Zypern die Spannungen in der Region verschärft. Infolge dieser Entwicklungen kündigte die griechische Regierung an, schnell auf Unterstützungsanfragen der griechisch-zyprischen Verwaltung zu reagieren, und gab die Entsendung von zwei F-16-Kampfjets sowie zwei Fregatten in die Region bekannt.

'ES KÖNNTE EINE GELEGENHEIT SEIN, DIE SOLDATEN ABZUZIEHEN'

Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias behauptete in einer Live-Übertragung eines Fernsehsenders, dass die jüngsten Entwicklungen auf Zypern eine neue Situation für die Türkei geschaffen hätten. Dendias äußerte sich wie folgt zu den türkischen Soldaten in der Türkischen Republik Nordzypern:

''Die Türkei hat eine sehr große militärische Streitmacht in den besetzten Gebieten Nordzyperns. Dort befinden sich derzeit über 40.000 Soldaten. Vielleicht könnten diese Ereignisse eine gute Gelegenheit sein, sie von der Insel abzuziehen...''

Während die Länder der Region nach dem Angriff des Iran in Alarmbereitschaft versetzt wurden, haben der militärische Vorstoß Griechenlands und die Äußerungen von Dendias die bestehenden Spannungen auf der Insel Zypern weiter verschärft. Die Behörden der Türkischen Republik Nordzypern haben bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Thema abgegeben. Die genannten Entwicklungen haben die empfindlichen Machtverhältnisse im östlichen Mittelmeer erneut verdeutlicht.