Anspielung von Irans Staatsoberhaupt Chamenei auf die Türkei: Nachbarregierung in Syrien spielte eine klare Rolle
Das Oberhaupt der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Seyyed Ali Chamenei, behauptete, dass die USA und Israel die Hauptarchitekten des Prozesses seien, der zum Sturz der Regierung von Baschar al-Assad führte. Zudem spielte er auf die Türkei an, indem er sagte: „Eine an Syrien angrenzende Regierung hat in diesem Vorfall eine klare Rolle gespielt und spielt sie weiterhin.“
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Das religiöse Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, erklärte in seiner ersten Stellungnahme seit dem Sturz von Baschar al-Assad: „Es sollte keinen Zweifel daran geben, dass die Ereignisse in Syrien das Ergebnis eines amerikanischen und zionistischen Plans sind. Ja, ein Nachbarland Syriens hat in dieser Angelegenheit eine klare Rolle gespielt und spielt diese Rolle weiterhin, das kann jeder sehen, aber die eigentlichen Planer und das Kommandozentrum befinden sich in den USA und im zionistischen Regime“, womit er auf die türkische Führung anspielte.
Das Oberhaupt fügte hinzu: „Uns liegen auch einige Beweise vor. Diese Beweise lassen keinen Raum für Zweifel“, sagte er.
Ayatollah Chamenei betonte zudem die Entschlossenheit und den wachsenden Einfluss der Widerstandsbewegung in der Region. Er beschrieb den Widerstand wie folgt: „Je mehr Druck ihr ausübt, desto stärker wird der Widerstand; je mehr Verbrechen sie begehen, desto motivierter wird der Widerstand. Je mehr ihr euch widersetzt, desto mehr weitet er sich aus. Und mit Gottes Erlaubnis wird sich der Umfang des Widerstands auf mehr Gebiete ausbreiten als je zuvor.“
Das Oberhaupt kritisierte Analysen, die die Stärke des Widerstands unterschätzen, und äußerte sich gegenüber denjenigen, die kommentierten, dass ein schwächer werdender Widerstand auch den Iran schwächen würde: „Jene unwissenden Analysten, die glauben, der Widerstand werde schwächer, denken, dass auch der islamische Iran schwächer wird, wenn sie den Widerstand schwächeln sehen. Ich sage euch: Mit Gottes Erlaubnis ist der Iran stark und wird noch stärker werden.“