Anstieg von Falschgeld in Deutschland

Im Jahr 2023 kamen in Deutschland durchschnittlich sieben gefälschte Banknoten auf 10.000 Einwohner.

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Die deutschen Behörden haben im Jahr 2023 einen starken Anstieg bei der Anzahl an Falschgeld verzeichnet; insgesamt wurden rund 56.600 Banknoten mit einem theoretischen Wert von etwa 5,1 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen.

Wie die DW berichtet, stellen die am Montag von der Bundesbank veröffentlichten Zahlen einen Anstieg der Banknotenanzahl um 28 % und des Nennwerts um 90 % im Vergleich zu 2022 dar.

Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Bundesbank, machte für den Anstieg "einige wenige große Betrugsfälle" verantwortlich, bei denen es sich hauptsächlich um 200-Euro- und 500-Euro-Scheine handelte, die einen Wert von umgerechnet 217 Dollar beziehungsweise 541 Dollar vortäuschten.

Er betonte jedoch, dass die Zahlen "weit entfernt" vom Allzeithoch aus dem Jahr 2015 seien, als 95.400 gefälschte Banknoten sichergestellt wurden, und dass "das Risiko für den Durchschnittsbürger, mit Falschgeld in Berührung zu kommen, gering ist".

Nach Berechnungen der Bundesbank kamen im Jahr 2023 in Deutschland durchschnittlich sieben gefälschte Banknoten auf 10.000 Einwohner.