Anti-muslimische Nachrichten an Zugreisende in England verschickt: Neues Kapitel islamophober Angriffe

Bei Cyberangriffen auf Bahnhöfe in England wurden anti-muslimische Nachrichten an Reisende verschickt.

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Bei Cyberangriffen auf einige große Bahnhöfe in England wurden anti-muslimische (islamophobe) Nachrichten an Reisende verschickt.

Etwa 20 Bahnhöfe im ganzen Land, darunter 11 Bahnhöfe in der Hauptstadt London, waren von dem Cyberangriff betroffen.

An den Bahnhöfen, die von der für die Eisenbahninfrastruktur zuständigen Firma Network Rail verwaltet werden, stießen Reisende, die versuchten, sich in das öffentliche WLAN einzuloggen, auf ihren Gerätebildschirmen auf anti-muslimische Nachrichten.

In der versendeten Nachricht wurde auf verschiedene Terroranschläge in England und Europa Bezug genommen.

Das Unternehmen erklärte, dass es nach dem Vorfall die WLAN-Dienste an den Bahnhöfen im ganzen Land ausgesetzt habe und eine umfassende Untersuchung durchführe.

Ein Sprecher der britischen Transportpolizei bestätigte in einer Erklärung, dass Berichte über einen Cyberangriff eingegangen seien, bei dem anti-muslimische Nachrichten an einigen Bahnhöfen verbreitet wurden.

Der Sprecher merkte an, dass man gemeinsam mit Network Rail daran arbeite, den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären.