Antwort aus dem Iran auf Behauptungen über den Transfer von angereichertem Uran
Der stellvertretende Generalsekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, Ali Bagheri, erklärte, dass es keinen Plan für den Transfer von angereichertem Uran in ein anderes Land gebe und die Verhandlungen nicht um dieses Thema geführt würden.
İHA
Auf die Behauptungen, dass angereichertes Uran aus dem Iran in ein anderes Land transferiert werden soll, folgte eine Antwort. Der stellvertretende Generalsekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, Ali Bagheri, erklärte in einer Stellungnahme, dass die Regierung in Teheran keinen Plan für den Transfer von angereichertem Uran in irgendein Land habe und die Verhandlungen auch nicht um dieses Thema kreisten.
Uran-Angebot aus Russland
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bekräftigte unterdessen in einer Erklärung, dass Russland bereit sei, zur Verringerung der Spannungen in der Iran-Frage beizutragen. Peskow gab an, dass das von Russland bereits früher unterbreitete Angebot, das angereicherte Uran aus dem Iran zu übernehmen und in Brennstoff für zivile Kernreaktoren umzuwandeln, weiterhin gültig sei. Peskow betonte, dass dieser Vorschlag als eine der möglichen Optionen zur Verringerung der nuklearen Spannungen betrachtet werde und Russland seine diplomatischen Bemühungen fortsetze.
Behauptungen über einen Transfer in die Türkei
Andererseits waren in einigen ausländischen Medienberichten Behauptungen aufgekommen, wonach das angereicherte Uran aus dem Iran zur Entspannung der Lage in die Türkei transferiert werden könnte. In den betreffenden Berichten wurde behauptet, dass die Türkei eine Vermittlerrolle bei den Kontakten zwischen Washington und Teheran übernehmen könnte und die vorübergehende Lagerung des Urans in der Türkei zu den möglichen Optionen zähle.