Anzahl der bei Funkgeräte-Explosionen getöteten Hisbollah-Mitglieder bekannt gegeben
Die Hisbollah gab bekannt, dass am 18. September 37 ihrer Mitglieder durch die Explosion von Funkgeräten ums Leben gekommen sind.
AA
Die Hisbollah hat erklärt, dass 37 ihrer Mitglieder durch die Explosion von 'ICOM'-Funkgeräten in verschiedenen Regionen des Libanon getötet wurden. Die Zahl der Hisbollah-Mitglieder, die seit dem 8. Oktober 2023 bei Auseinandersetzungen mit Israel ihr Leben verloren haben, ist damit auf 478 gestiegen.
In den Erklärungen der Hisbollah wurden Informationen zu den bei den Funkgeräte-Explosionen getöteten Mitgliedern gegeben.
Die Hisbollah teilte mit, dass sie 'begonnen haben, auf Israel zu reagieren'.
Unterdessen gab das libanesische Gesundheitsministerium an, dass mindestens 400 Menschen infolge der Angriffe schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Das Ministerium erklärte, dass 'nach den Angriffen Tausende Menschen in die Krankenhäuser geströmt sind'.
NACH PAGERN WURDEN AUCH FUNKGERÄTE ZUR EXPLOSION GEBRACHT
Im Libanon kam es am 17. September zu gleichzeitigen Explosionen von Pagern, die von Hisbollah-Mitgliedern verwendet wurden. Bei den Explosionen kamen 12 Menschen, darunter zwei Kinder, ums Leben; etwa 2.800 Menschen wurden verletzt.
Am 18. September starben zudem 20 Menschen durch die Explosion zahlreicher Funkgeräte im Land, mehr als 450 Personen wurden verletzt.
Während libanesische Behörden Israel für den Vorfall verantwortlich machen, liegt von israelischer Seite bisher keine Stellungnahme zu dem Thema vor.
An der israelisch-libanesischen Grenze kommt es seit dem 8. Oktober 2023 immer wieder zu zeitweise eskalierenden Zusammenstößen zwischen den Konfliktparteien.