Araktschi, der einem israelischen Attentat entkam, äußert sich zu 'Verhandlungen': Er nennt seine Bedingung
Der iranische Außenminister Abbas Araktschi reagierte auf die Angriffe Israels gegen den Iran und erklärte: "Das zionistische Regime muss seine Angriffe und Verbrechen unverzüglich einstellen. Solange diese Angriffe andauern, werden wir mit keiner Seite verhandeln."
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Der iranische Außenminister Abbas Araktschi äußerte sich gegenüber der iranischen Presse nach einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf, Schweiz, bei der er mit dem deutschen Außenpolitiker Johann Wadephul, dem britischen Außenminister David Lammy, dem französischen Außenminister Jean-Noël Barrot und der Hohen Vertreterin der Europäischen Union (EU) für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, zusammengetroffen war.
Araktschi reagierte auf die Angriffe Israels gegen den Iran und erklärte: "Das zionistische Regime muss seine Angriffe und Verbrechen unverzüglich einstellen. Solange diese Angriffe andauern, werden wir mit keiner Seite verhandeln."
"WIR SIND BESORGT ÜBER DAS AUSBLEIBEN EINER VERURTEILUNG DER ANGRIFFE"
Araktschi betonte, dass der Iran weiterhin von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch machen werde, und sagte: "Wir sind zutiefst besorgt darüber, dass die brutalen Angriffe des israelischen Regimes von der internationalen Gemeinschaft nicht verurteilt werden."
"ES IST EIN VERSTOSS GEGEN DAS VÖLKERRECHT"
Araktschi unterstrich, dass das iranische Atomprogramm friedlich sei und unter der Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) stehe. Er erklärte, dass Angriffe auf friedliche Einrichtungen einen schweren Verstoß gegen das Völkerrecht darstellten. Zudem kritisierte er, dass diese Angriffe von den europäischen Ländern und der EU nicht verurteilt wurden.
"WIR SIND OFFEN FÜR EINE DIPLOMATISCHE LÖSUNG"
Araktschi erklärte zudem, dass man eine Fortsetzung der Verhandlungen mit dem europäischen Trio aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien sowie der EU befürworte: "Wir sind bereit, in naher Zukunft erneut Gespräche zu führen. Der Iran ist offen für diplomatische Lösungen, aber unsere Verteidigungsfähigkeit ist in keiner Weise verhandelbar."